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Excalibur

Excalibur im Stein

Die Artus-Sage ist ein englischer Volksglaube, dessen historische Tatsachen noch immer umstritten sind. Erste Erwähnungen von Arthus gehen ins 9. Jahrhundert nach Christus zurück, doch erst ab dem 12. Jahrhundert nach Christus wurde die Gestalt und auch die Gesichte Artus´ durch den Dichter Geoffrey of Monmouth ausgeschmückt. Während der Romantik im 19. Jahrhundert folgte dann die Verklärung und Idealisierung der mittelalterlichen Sage durch Alfred Tennyson weitgehend zu der Form, die wir heute kennen [1].


Es existieren viele Versionen mit mannigfaltigen Variationen, doch eine grobe Übersicht der Geschichte ist hier zu finden:

England ist im 5. Jahrhundert nach Christus untereinander zerstritten; das Land wird von Sachsen und Pikten bedroht. Bei der Krönung von König Uther lernt er Igraine, die Gemahlin seines Verbündeten Gorlois, Herzog von Cornwall, kennen und verliebt sich in sie. Nach der schnellen Abreise des Paares, ist Uther dermaßen erbost, dass er gegen Gorlois in den Krieg zieht. Igraine wird in der uneinnehmbaren Festung versteckt, doch Uther kann durch einen Zauber Merlins in der Gestalt seines Feindes Gorlois eintreten, um eine Nacht mit Igraine zu verbringen. Zeitgleich stirbt der echte Gorlois auf dem Schlachtfeld und Uhter nimmt Igraine zur Frau. Diese gebiert einen Sohn – Artus – der allerdings als Lohn Merlins von der Familie getrennt wird.

So wächst Artus fernab der königlichen Familie auf. Uhter hat derweil viel zu tun, das Land von Sachsen, Schotten und Iren zu befreien, doch als er stirbt, stürzt das Land in Chaos. Merlin lässt das verzauberte Schwert Excalibur in einem Stein und diktiert, wer dieses Schwert aus dem Stein zöge, möge König von Britannien werden. Durch einen Zufall zieht der Knabe Artus das Schwert aus dem Stein und wird zum König gekrönt.

Später verliebt sich Artus in Morgause und zeugt ein Kind mit ihr (Mordred), ohne zu wissen, dass Morgause seine Halbschwester ist. Erst da erzählt ihm Merlin von seiner Abstammung. Auf Anraten seiner Gefolgsleute heiratet Artus Guinever, die einen großen runden Tisch mit in die Ehe bringt. Artus lässt die Burg Camelot erbauen und gründet mit seinen Getreuen die Ritter der Tafelrunde (Mitglieder sind u. a. Lancelot, Parzival, Tristan und Galahad [2]). Gemeinsam besiegen sie alle Feinde (die letzte große Schlacht ist dabei die Schlacht um Badon Hill gegen die Sachsen [3]) und bringen dem Königreich Friede und Wohlstand.

Morgaine (oder Morgan le Fay) ist Artus Halbschwester und ebenfalls wie Merlin, eine Zauberin, die sich zeitweise auch in der Anderswelt aufhält. Sie und Artus verbindet eine Art Hassliebe; mal schaden sie sich, mal helfen sie sich.

Während Artus und die meisten Ritter der Tafelrunde auf der Suche nach dem Heiligen Gral sind, begehen Lancelot und Guinever Ehebruch. Da die Ehe des Königspaares Kinderlos ist, soll Mordret, des Königs unehelicher Sohn, einmal Nachfolger werden, welches Recht er sich allerdings mit einem Putschversuch erzwingen will. Es kommt zum Krieg, währenddessen Artus Mordret tötet, aber selbst schwer verwundet wird. Er gibt Excalibur zurück an die Herrin des Sees, ehe ihm eine Barke nach Avalon bringt, die sagenumwobene Insel in der Anderswelt und dort von Morgaine (oder Morgan le Fay) gepflegt wird, bis es für ihn an der Zeit ist, in die Wirklichkeit zurück zu kehren [4] [5].

Einzelnachweise

  1. Arthuriana[1]
  2. Ritter der Tafelrunde bei Wikipedia[2]
  3. "Schlacht von Mons Badonicus bei Wikipedia [3]
  4. Arthuriana[4]
  5. Artussage bei Wikipedia[5]

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