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Das zweite Leben
Penance
Sanctuary
Episodennumer   Staffel
22 2x09 2
Weltpremiere
11. Dezember 2009
Deutschlandpremiere
23. August 2010 Flagge von Deutschland
UK-Premiere
14. Dezember 2009 Flagge des Vereinigten Königreichs
USA-Premiere
11. Dezember 2009 Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika
Drehbuch
Alan McCullough
Regie
Brenton Spencer
Episoden-Navigation
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Das zweite Leben ist die 9. Episode der zweiten Staffel und 22. Episode der ganzen Serie.

Einleitung

Die geplante Übergabe eines Feuerelementars an das Sanctuary-Team gerät furchtbar aus den Fugen, als Mitglieder der Chicago-Abnormen-Mafia auftauchen. Die Gruppe getrennt, die Kommunikation überwacht, versuchen die Leute der Mafia alles, um an den Feuerelementar zu gelangen. Und dann steht Kate noch vor einer Entscheidung, die ihr Weltbild erschüttert.

Zusammenfassung

Dr. Helen Magnus trifft auf einen alten Freund Jimmy, den sie gern James nennt. Er bringt ihr einen tunesischen Feuerelementar, gehalten in einer thermoresistenten Box, welcher er in seiner Bauchtasche transportiert. Eigentlich sollte dieser Elementar an die Chicago-Abnormen-Mafia gehen, die dessen unendliche Energiequelle waffenfähig machen wollen. Bevor Magnus den Feuerelementaren entgegen nehmen kann, werden sie von fünf Mitgliedern der Mafia überfallen. Jimmy gelingt im Auto von Kate Freelander die Flucht, doch Kate wird dabei angeschossen und verliert das Bewusstsein. Getrennt von Magnus und dem Rest des Teams, mit einem beschädigten Funkgerät, bringt Jimmy Kate in eine verfallene Wohnung, um beide zu verstecken. Er entfernt die Kugel mit einem Taschenmesser und beatmet sie, als die Lunge kurzzeitig aussetzt. Um sie bei Bewusstsein zu halten, beginnt Jimmy ein Gespräch über Kates ursprüngliches Zuhause Chicago und ihre bevorzugte Baseballmannschaft. Um das Eis zu brechen, erzählt er ihr aus seinem Privatleben, von seinem Vater, der starb als er zwölf Jahre alt war und den sonntäglichen Baseballspielen der White Sox.

Derweil suchen Magnus und Dr. Will Zimmerman den grauen Sedan, den Kate fuhr, können das Auto aber nicht finden. Henry Foss findet heraus, dass es sich beim Anführer der Mafia, dem Duke, um einen Diukon handelt, der unter unkontrollierten Wutausbrüchen leidet, die so heftig sind, dass er sie nicht zurückhalten kann. Diukons haben spezielle Drüsen an den Händen, die Strahlung abgeben, wenn sie wütend sind, ähnlich einer Mikrowelle. Um die Suche schneller zu gestalten, trennen sich Magnus und Will und suchen zu Fuß weiter. Kurze Zeit später findet Henry einen Virus im Computersystem, der Anderen die Funkfrequenz der Funkgeräte übermittelt und hält Magnus via Mobiltelefon dazu an, ihr Funkgerät sofort zu zerstören. Will kann nicht erreicht oder geortet werden, weshalb Magnus ihn sucht und feststellt, dass er gewaltsam entführt wurde. Sie bricht die Suche ab und kehrt ins Sanctuary zurück.

Der Duke kann die typischen Zornesausbrüche eines Diukons mittels einer „Wutregulierung“ kontrollieren, die an seinen Schläfen angebracht ist. Sein Stellvertreter Ellison, ein ehemaliger Wissenschaftler der Verbindung, entwickelte, wartete und kontrolliert das Gerät bei Bedarf mittels eines kleinen Handgerätes. Als der entführte Will vorgeführt wird, klärt der Duke eindrucksvoll die Fronten. Um Will als Druckmittel zu gebrauchen, ruft er Magnus an und fordert die Information über den Aufenthaltsort von Jimmy und dem Feuerelementar. Magnus behauptet, Jimmy sei mit ihrem Team auf dem Weg ins Sanctuary, sei aber verletzt, sodass er nicht telefonieren könne.

Um die Suche nach Jimmy voranzutreiben, schlägt Magnus einen thermographischen Scanner vor, den Henry in aller Eile entwickelt und die Suche mit Bigfoot fortsetzt. Bald darauf fällt ihm ein Schläferwurm im Sanctuary-Sicherheitssystem auf, der aktiv wird, sobald Henry die Funkfrequenzen dechiffriert. Somit werden alle Gespräche noch immer überwacht. Magnus nutzt diesen Wurm für eine Finte und lässt eine erfundene Bestätigung durchsickern, Jimmy und die Ware seien im Sanctuary angekommen.

In ihrem Versteck fällt Kate ein entferntes Tattoo auf Jimmys Unterarm auf und spricht ihn darauf an. Er erzählt ihr, dass er mit 16 Jahren zur Kingtown-Gang geraten sei, deren Erkennungszeichen ein Herzkönig mit Totenköpfen darstellte. Zuerst habe er kleinkriminelle Aufträge durchgeführt, wie Drogenschmuggel. Dann Waffen für einen Raubüberfall oder einen Mord. Er bedauert sein früheres Verhalten zutiefst. Etwa zehn Jahre zuvor sei es ihm gelungen, sich von der Gang loszureißen, doch nur mit Magnus´ Hilfe. Damals habe er einen Peridax in der U-Bahn-Station Lake Station während der Rush Hour aussetzen sollen, der wohl hunderte von Menschen getötet hätte.

Der Duke ist seit dem Telefonat mit Magnus außer sich und foltert Will mittels der Strahlung aus seinen Händen. Kurz bevor er die Kontrolle endgültig verliert, wird er von Ellison aufgehalten. Ellison erklärt, über den eingeschleusten Schläferwurm hätten sie die Bestätigung, dass Jimmy sich im Sanctuary befände. Will ist damit als Druckmittel unentbehrlich. Der Duke ruft Magnus erneut an und droht mit Wills Tod, falls sie Jimmy und die Ware nicht binnen 30 Minuten aushändigt.

Magnus bemerkt das kleine Gerät an den Schläfen des Dukes und stellt die These auf, dass es auf das Limbische System des Diukons zugreift und somit die Wut erfolgreich in Schach halten könne. Die Hirnchemie des Diukons unterscheide sich stark von Menschen, weshalb dies möglich sei. Weiter nahm sie an, dass wahrscheinlich auch andere Teile des Hirns manipulierbar sein könnten, wie die Visuelle Cortex.

In der Zwischenzeit sucht Bigfoot allein nach Kate und Jimmy, findet das Fluchtauto und erkennt geronnenes Blut. Aufgrund seines feinen Geruchssinns findet er eine Blutspur und folgt dieser.

Derweil verwickelt Jimmy Kate in ein Gespräch, warum sie Chicago verlassen habe. Sie erzählt von ihrem Vater, der ein sehr guter „Tresorknacker“ war und so an eine kriminelle Gang geriet. Er wurde gestellt und während er im Police Department fest saß, wurde ein Anschlag auf das Gebäude verübt, bei dem ein Dutzend Polizisten und drei Zivilisten starben. Sie selbst sei acht Jahre alt und mit ihrer hochschwangeren Mutter von der gegenüberliegenden Straßenseite aus Augenzeugin der Explosion gewesen. Durch den Schock der Explosion setzten die Wehen ein, sodass Kates Baby-Bruder beinahe verstorben wäre. Die zerrissene Familie habe damals Chicago verlassen, später sei die Mutter zurück nach Mumbai, Kate selbst allerdings nach Montreal gezogen. Weiter erzählte sie, für den Anschlag auf das Police-Department sei ein Kingtwon-Gangmitglied namens Ernesto Ripelli angeklagt worden, weshalb ihr der Gangname bekannt vorkam. Doch sei er freigesprochen worden, weil es unerklärlich war, wie die Bombe gelegt werden konnte, da die Metalldetektoren nicht anschlugen. Kate erinnerte sich an Jimmy, der damals das Gebäude verließ und einen nervösen Eindruck machte. Voller Wut zieht sie die Waffe, Jimmy ebenso und sie bedrohen sich gegenseitig. Jimmy erklärt, es sei sein erster großer Job in der Gang gewesen und er habe keine Wahl gehabt. Kates Vater sei das Ziel des Anschlages gewesen, da er sich gegen die Gang stellen wollte, in dem er einen Deal mit dem Bezirksstaatsanwalt abschließen wollte. Schließlich senkt Jimmy die Waffe und begibt sich in Kates Hände. Wütend und verwirrt will Kate Jimmy dennoch erschießen, als Bigfoot eintritt, der der feinen Blutspur vom Fluchtwagen aus gefolgt war. Er bittet beide, mitzukommen und entschärft damit die Situation.

Magnus erscheint im Büro des Duke, wie er es verlangte. Sie fordert die Herausgabe von Will im Austausch von Jimmy. Da Jimmy im Gang hinter ihr steht, geht der Duke darauf ein, lässt Will gehen, doch Magnus beeilt sich, das Gebäude gemeinsam mit Will zu verlassen. Es dauert nur Sekunden, ehe dem Duke auffällt, dass Jimmys Erscheinung nur eine Projektion und nicht real ist. Auf dem Parkplatz vor dem Gebäude werden Magnus und Will vom Duke und seinen Männern gestellt und mit Waffengewalt an der Flucht gehindert. In diesem Moment fahren Bigfoot, Kate und Jimmy im Van vor. Um die Situation zu entschärfen, bietet Jimmy seine Auslieferung und die der Ware an, solange das Sanctuary-Team frei kommt. Siegessicher willigt der Duke ein und nötigt Jimmy dazu, mit ihm in ein Fluchtauto zu steigen, um sofort zurück nach Chicago zu fahren. Im Auto dagegen entpuppt sich die Ware in Jimmys Bauchbeutel als ein Päckchen Sprengstoff, welches sofort gezündet wird. Das Sanctuary-Team findet den Feuerelementar in seiner Transportbox im Innenraum des Vans, als der Sprengstoff mitsamt dem Auto, dem Duke und Jimmy explodiert.

Zurück im Sanctuary verbindet Magnus die einzelnen Stränge: Mit Hilfe von Sally und einem aktuellen Foto von Jimmy sei es gelungen, die Visuelle Cortex des Dukes zu manipulieren, um ihn Jimmy sehen zu lassen. Sie glaubt, Jimmys Entscheidung könne für ihn sogar eine Art Erlösung gewesen sein, denn er habe die Schuld über viele Jahre mit sich herumtragen müssen.

Will fragt Magnus, wie er sich am Besten bei Sally für ihre Hilfe bedanken könne. Sie gibt ihm den Tipp, dass sie sich darüber freuen würde, wenn er mit ihr schwimmt – ohne Taucheranzug.

Magnus besucht die verletzte Kate in ihrem Zimmer, um sich für ihre Nachlässigkeit zu entschuldigen, die Vergangenheit von Kate und Jimmy nicht ausreichend recherchiert und beide somit in eine schwierige Situation gebracht zu haben. Kate erkennt, dass das Leben nicht in schwarz-weiß gehalten ist und bedauert ihr Verhalten, alle Fehler ihres bisherigen Lebens auf den Moment zurückgeführt zu haben, als ihr Vater starb.

Hintergrundinformationen

  • Die Szenen mit Jimmy (Michael Shanks) und Kate Freelander (Agam Darshi) in der verfallenen Wohnung sind binnen eineinhalb Tagen gedreht worden. Darshi war sehr nervös, mit Shanks zu arbeiten, weil sie im Vergleich zu ihm so unerfahren war. (Quelle: Audiokommentare 2x09)
  • Die Autoexplosion, in der Jimmy und der Duke ums Leben kommen, war eine echte Explosion und keine Animation. (Quellle: Audiokommentare 2x09)

Dialogzitate

    (Henry und Bigfoot wollen mit einem improvisierten thermographischen Scanner nach Jimmy suchen.)
    Bigfoot: Wird das Ding funktionieren?
    Henry: Absolut. Die Hitze zu orten ist einfach. Das Problem ist die Reichweite. Wir müssen nämlich auf zehn Meter dicht dran sein.
    Bigfoot: Auf zehn Meter?
    Henry: Na ja, ich habe eben nie Zeit genug für diese Dinge.
    

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