Fandom

Sanctuary-Wiki

Der Körperwanderer

231Artikel in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Kommentare0 Teilen
Am Hindukusch.jpg

Der Körperwanderer ist die 5. Episode der ersten Staffel und die 5. Episode der ganzen Serie.


EinleitungBearbeiten

Eine extrem seltene Kreatur und ein Flugzeugabsturz am Hindukusch. Doch es kommt noch schlimmer, als sich die Überlebenden aus unerfindlichen Gründen selbst töten. Magnus ist ratlos und muss sich etwas einfallen lassen, um die restlichen Überlebenden am Leben zu halten, bis die Rettungsmannschaft kommt. Bis die Frage auftaucht, ist die Kreatur wirklich fort?

ZusammenfassungBearbeiten

Heiratsantrag1x05.jpg

Druitt macht Magnus einen Heiratsantrag

London im späten 19. Jahrhundert. In einer lauen Sommernacht steigen Dr. Helen Magnus und John Druitt in eine Kutsche. Magnus meint, sie sei froh, dass es Druitt wieder besser gehe, doch er entgegnet, er sei eigentlich nie krank gewesen, sondern es sei ein Element seiner Physiologie gewesn, das von der Medizin noch nicht entdeckt war. Magnus gibt den Kutscher die Richtung vor, sie wollten zum Piccadilly Circus, doch Druitt drängt es, mit ihr zu sprechen. Er bedankt sich bei ihr, bevor sie sich trafen, habe er Angst vor sich selbst gehabt, vor dem was und wer ist sei. Ohne Magnus, sagt er, wäre er verloren gewesen, stattdessen erkannte er, dass er weder eine Laune der Natur noch ein Teufel, sondern ein Mensch sei. Er holt einen Ring in einer roten Schatulle hervor und macht Magnus einen Heiratsantrag. Er verspricht ihr, sie in aller Ewigkeit glücklich zu machen.


Magnus erwacht benommen und verletzt. Sie befreit sich von einigen Koffern und Reisetaschen und sieht sich um. Das Innere eines kleinen Flugzeuges, alles liegt durcheinander herum und beißende Kälte dringt durch einige eingeschlagene Fenster. Die Sitzbänke vor ihr sind aus den Angeln geschlagen und sie hört jemanden schmerzhaft aufstöhnen. Sofort ruft sie nach Will und findet ihn gleich darauf. In wenigen Metern Entfernung befreit sich Sylvio Rudd aus einigen Trümmern der Sitzbänke und stöhnt ebenfalls schmerzhaft auf. Die Frage nach dem Aufenthaltsort lässt Magnus aus einem der intakten Fenster des Flugzeuges sehen, doch sie kann nur schneebedeckte Berge erkennen.
Toter Pilot.jpg

Magnus findet den toten Piloten

Am Tirich Mir, in der zentralen Bergkette des Hindukusch, etwa 160 Meilen nördlich von Peschawar, Pakistan, liegt das Flugzeugwrack und wird langsam von Schnee eingehüllt. Während sich Magnus Sylvios Wunden ansieht, sucht Will nach Dr. Allison Grant, die einen Panikanfall hat und sich vor einem Wesen fürchtet, das frei im Flugzeug umherlaufen könnte. Will beruhigt sie, das Wesen sei fort. Ein weiterer Fluggast, Viktor Braun, befreit sich aus den Trümmern und macht einen pessimistischen Eindruck. Magnus will ihm aufhelfen und stellt fest, dass sein Arm verletzt ist, doch er verweigert sich ihrem Hilfsangebot. Mit einem beherzten Ruck kugelt er sich seine Schulter an einer massiven Kiste wieder ein. Magnus geht ins völlig zerstörte Cockpit und erkennt vier tiefe Striemen im Gesicht des toten Piloten, die aussehen, als stammten sie von einem großen Tier. Sie geht wieder in den Gastraum und schließt die Tür, um den eiskalten Wind auszusperren. Auf dem Weg zu den Anderen findet sie den Copiloten Lloyd Strickland unter einigen Kisten und befreit ihn. Sein rechtes Bein ist stark verletzt und er erklärt, er sei im Waschraum und nicht im Cockpit gewesen, als der Unfall passierte. Magnus stellt eine Beinfraktur fest, beruhigt Strickland, geht aber dann zu einem Schrank, um ein Satellitentelefon herauszuholen. Sie verlässt das Flugzeug und ruft Ashley im Sanctuary an.
Bruchlandung.jpg

Die Route des Flugzeuges, die Ashley verfolgte


Ashley ist in heller Aufregung, denn Bigfoot und sie verfolgten den Sender des Flugzeuges in Echtzeit. Magnus bittet um Hilfe für die Verwundeten und Ashley erzählt, es komme ein Hilfsteam aus Islamabad, das in etwa fünf Stunden einträfe. Magnus legt auf und geht wieder ins Innere des Flugzeuges. Sie informiert die Überlebenden und erklärt den Plan: sie müssen fünf Stunden aushalten, derweil kümmern sie sich um die Wunden und machen es sich so warm wie möglich. Sie beginnt, Utensilien für eine Kanne Tee zu suchen. Will beruhigt Allison, sie könne in Neu-Delhi frühstücken. Diese scherzt, es sei klar gewesen, dass ein Flugzeugabsturz im Hindukusch für die „große Helen Magnus“ kein Problem darstellte. Sylvio ruft Magnus und Will zu einem massiven Transportkäfig und zeigt ihnen ein tiefes Loch im Stahl. Plötzlich ist klar, dass das darin transportierte Wesen ausgebrochen sein und den Piloten angefallen haben musste. Sylvio bekommt Angst und lenkt sich selbst ab, indem er nach seinem Gehalt fragt, dass ihm laut Vertragsvereinbarung zusteht. Will würgt ihn rüde ab und Magnus wiederholt, alle Löcher im Flugzeug stopfen zu müssen, um die Kälte so gut es geht auszusperren. Sylvio geht und Magnus unterhält sich mit Will; jetzt sei klar, warum noch niemand einen Vertreter dieser Spezies gefangen hat. Will erwähnt seinen Widerwillen nichts über den Verbleib der Kreatur zu wissen, als sich plötzlich etwas hinter Trümmern regt. Sie finden einen weiteren verletzten Flugzeugpassagier; ein tibetischer Mann, der ihnen vorher als Sherpa diente.
Tashi.jpg

Der Sherpa Tashi

Über seine Stirn und Nase rinnen Blut, seine Hand ist durch tiefe Striemen blutüberzogen. Er spricht in einer fremden Sprache, aber Magnus erinnert sich an seinen Namen: Tashi. Sie vermutet, er habe sich als blinder Passagier eingeschlichen. Ein lautes Streitgespräch im hinteren Teil des Flugzeuges weckt Magnus´ Aufmerksamkeit und sie geht hin. Braun streitet aggressiv mit Sylvio und möchte Gründe für den Absturz genannt bekommen. Magnus geht dazwischen und erklärt ihm seine Befürchtungen: ihre Ladung bestünde aus einem seltenen Exemplar eines Schneeleoparden, gefangen in Tadschikistan nördlich von Dschanbe. Braun widerspricht, er habe noch nie gehört, dass ein Schneeleopard eine Gruppe Menschen angreift. Magnus erwidert, es handle sich um eine seltene Untergruppe und Allison kommt ihr zu Hilfe. Die Fachbezeichnung würde Cryptidbe pedishimalaya lauten, doch damit konnten die Zweifel nicht entkräftet werden. Braun fragt, wer das Sanctuary-Team überhaupt sei und Will antwortet, sie stammen von einer privaten Forschungsstiftung. Magnus übernimmt und erklärt, die Kreatur sei extrem selten und dass sie vorhatten, diese in die Einrichtung in Neu-Delhi zu bringen, deren Leiterin Dr. Allison sei. Es gäbe noch viele weitere Einrichtungen überall in der Welt, aber die in Neu-Delhi sei die nächstliegende. Doch bevor Magnus weiterreden kann, wird sie von Braun unterbrochen, der eine sarkastische Bemerkung über die Sicherheitsprotokolle macht. Will lenkt ein, alle Sicherheitsmaßnamen seien getroffen worden und niemand habe gewollt, dass so etwas passiere. Braun provoziert weiter, indem er Zweifel an Wills Aussage hat: der Pilot sei nun mal tot, sie würden alle festsitzen und die „Ladung“ sei fort. Magnus räumt ein, dass sie nicht wissen, ob die Kreatur wirklich weg sei, was eine Welle der Empörung auslöst. Braun fürchtet, jeden Moment angegriffen zu werden, doch Magnus widerspricht; ein Angriff sei unwahrscheinlich, da das Wesen sehr scheu sei und an seine natürliche Umgebung gewöhnt. Falls es also den Absturz überlebt haben sollte, würde es den Schutz der Berge suchen. Braun geht weiter auf Konfrontation, die Kreatur habe alle beinahe umgebracht, doch dann fällt sein Blick auf Tashi und verlangt Auskunft über ihn. Will erklärt, Tashi sei ein Sherpa gewesen, der half, die Kreatur zu fangen und habe sich unerlaubterweise ins Flugzeug geschlichen. Als Braun nun weiter gegen Tashi schimpft, mischt sich Sylvio ein und fordert ihn auf, endlich ruhig zu sein. Plötzlich beginnt Tashi zu reden, doch niemand der Anwesenden scheint ihn zu verstehen. Allison übersetzt: Er wollte mit ihnen fliegen, weil er seine Familie in Peschawar seit Jahren nicht gesehen hatte. Magnus lässt fragen, warum er sie nicht gefragt hat, mitreisen zu dürfen. Allison übersetzt, er habe Angst gehabt, dass seine Bitte abgelehnt wird und bittet für seine Täuschung um Verzeihung. Magnus wendet sich an alle Passagiere und erläutert den längerfristigen Plan: jeder der Anwesenden soll etwas zum Abdämmen der Löcher im Flugzeug suchen, um alle vor der Kälte zu schützen. Sogar Braun geht darauf ein und hilft mit.

Die Nacht bricht herein, als endlich alle Lecks geschlossen sind, sodass kein Wind mehr eindringt. Es wird nicht viel gesprochen und in Magnus Gesicht kann Will die Besorgnis erkennen, dass das Rettungsteam bald eintreffen möge.

Bigfoot und Ashley sitzen am Computer in Magnus´ Arbeitszimmer und beobachten eine arktische Luftströmung, die auf den Tirich Mir zusteuert und einen Eissturm auslöst. Sofort ist klar, dass die Rettungsmannschaft aus Islamabad erst abwartet, bis sich der Sturm gelegt hat, was bei dieser Wetterlage Tage ausmachen kann. Kurzentschlossen fordert Ashley Bigfoot auf, Hans Bescheid zu sagen, das Flugzeug bereit zu stellen. Außerdem seien Schutzanzüge und Ausrüstung einzupacken, um selbst die Rettungsmannschaft anzuführen. Sie setzt ein Zeitlimit von vier Stunden fest.

Viktor Braun.jpg

Viktor Braun

Im Flugzeug sind alle Löcher gestopft und Will kommt nicht herum, sich mit Braun zu unterhalten. Dieser meint, er repariere seit fünfzehn Jahren in dieser Region Flugzeuge und Winterstürme seien in diesem Teil der Welt nicht wie Winterstürme bei Will zu Hause. Es könnte ein paar Wochen dauern, bis sich so ein Sturm legt. Sylvio schaltet sich ein und hakt nach. Braun tut unbeeindruckt und erklärt die Bedeutung des Wortes „Hindukusch“; es heiße „Schlächter der Hindus“. Die Bevölkerung glaube, die Götter hätten den Berg und das Wetter nur erfunden, um den Menschen zu töten. Er entfernt sich und lässt Sylvio und Will mit ihren Gedanken allein.

Magnus beendet ihre medizinische Versorgung an Tashi und will in das hinter Teil des Flugzeuges gehen. Lloyd Strickland, der Copilot, hält sie auf und beteuert, er habe sich nicht versteckt, als der Unfall passierte. Magnus kniet sich neben ihn, um ihm zuzuhören und zu beruhigen. Strickland ist der Überzeugung, jeder an Bord würde genau das denken, denn immerhin hätte er im Cockpit sein müssen, um dem Piloten beizustehen und somit den Absturz zu verhindern. Er macht sich selbst Vorwürfe, obwohl er lediglich auf die Toilette musste. Magnus beruhigt ihn und bittet ihn, etwas zu schlafen. Im kleinen hinteren Abteil angekommen trifft Magnus auf Will, der heißen Kaffee in eine Tasse fließen lässt und Magnus etwas anbietet. Diese lehnt ab; sie habe Qualitätsnormen und Kaffeetrinken liege weit darunter. Will spricht vertrauter, da sie nun allein sind: Nahrungsvorräte und Energie für die Heizgeräte würden noch etwa für einen Tag ausreichen. Magnus meint, alle Vorräte sorgsam rationieren zu müssen, denn alle müssten noch eine Weile hier aushalten. Will versucht einen Scherz zu machen, der ihm aber irgendwie im Hals stecken bleibt.

Lloyd Strickland.jpg

Lloyd Strickland

Die Nacht ist endgültig hereingebrochen und die Passagiere liegen in unterschiedlichen Ecken, um zu schlafen. Strickland erwacht und reagiert auf jemanden, der offensichtlich bei ihm steht. Magnus träumt von John Druitt, der aussieht, wie an dem Tag seines Heiratsantrages. Er steht einfach in der Tür des Flugzeuges, streckt dann die Hand nach ihr aus und spricht sie liebevoll an. Magnus reißt vor Schreck die Augen auf und erwacht. Im Flugzeug ist es gewohnt still, doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Magnus zückt eine Taschenlampe und entdeckt Strickland tot auf dem Fußboden. Sie blickt sich um, aber alles erscheint ruhig.

Allison fragt, was los sei und Magnus berichtet von dem Augenscheinlichen Selbstmord des Copiloten. Braun zweifelt dies an, doch Magnus unterbricht ihn, er solle lieber Platz machen, um die Leiche transportieren zu können. Alle gehen bis auf Will, der sich die tödliche Wunde ansieht und zu dem Schluss kommt, Strickland habe eine Glasscherbe benutzt. Die Frage nach dem Grund beschäftigt Will, doch Magnus findet eine Flasche Alkohol bei Strickland. Er habe sich nicht an die Luftfahrtregeln gehalten, meint sie und als die Kreatur angriff, seinen Posten verlassen. Unbekannt sei, was er noch verbarg. Will senkt die Stimme und zweifelt den Selbstmord an. Doch Magnus widerspricht: es gäbe keine Kampfspuren, Schreie oder Hilferufe, die die Schlafenden geweckt hätten. Will vermutet, Strickland hätte den Angreifer gekannt und deutet an, dass vielleicht wirklich jemand sauer war, dass sich Strickland zum Zeitpunkt des Absturzes nicht im Cockpit aufhielt. Magnus hält es für Unwahrscheinlich, dass einer der Anwesenden aus Wut einen Mord begehen würde. Allison kommt herein und wendet sich an Tashi, der in der Nähe sitzt und Magnus wendet sich um. Hinter Allison sieht sie zu ihrem Erstaunen Druitt, der sie liebevoll ansieht. Sie blickt kurz zur Seite, sieht noch einmal hin und erkennt Braun, der hinter Allison steht und wohl beim Transport der Leiche helfen will.

Allison und Will transportieren Strickland fort und werden von Braun, Tashi und Sylvio ängstlich beäugt.

Später setzt sich Sylvio neben Tashi und erzählt ihm von seiner Verlobten Giselle und seinem Job, bei dem er „Monster“ jagt und dafür bezahlt wird. Er droht ihm, dass wenn Tashi sich ins Flugzeug gestohlen hat, um auf irgendeine Weise zu verhindern, dass Sylvio an sein Geld komme, er ihn töten würde. Obwohl Tashi kein Englisch versteht, scheint er an Sylvios Körpersprache abzulesen, was er meint und reagiert ängstlich und reserviert, als Sylvio wieder geht. Braun hat es beobachtet, mischt sich aber nicht ein.

Mary Ann Zimmerman.jpg

Will träumt von seiner Mutter

Als alle wieder schlafen, hat Will einen Alptraum an die Nacht, in der seine Mutter starb. Er hört ihre Stimme, die ihm sagt, er solle da bleiben, wo er ist und die Angst macht sich in ihm breit. Er öffnet die Augen und sieht seine blutüberströmte Mutter im Flugzeuggang stehen, während sie ihm sagt, dass sie gleich wiederkäme. Panisch wacht er auf, weil Magnus ihn weckte und hört sich streitende Stimmen. Magnus warnt ihn und nimmt ihn als Verstärkung mit zu den Streitenden. Als sie dazu treten, bedroht Sylvio Braun mit einer Waffe und behauptet, Tashi hätte Braun erwischt, wie er eine Waffe aus Sylvios Bestand stehlen wollte. Braun behauptet, er wolle lediglich ebenfalls eine Waffe haben, so wie alle anderen auch. Magnus stellt fest, dass die Waffe, um die es sich handelt, nicht geladen war, also zu keiner Zeit eine Bedrohung bestand und fordert Sylvio auf, Braun loszulassen. Sie weist Braun bestimmt darauf hin, dass die Ladung und deren Inhalt ihr Eigentum sei und fordert ihn auf, diesen Umstand nicht zu vergessen. Sie erinnert ihn, dass die Waffen, die sie tragen, zu jedermanns Schutz dienen, doch Braun erwidert, er wolle selbst eine Waffe haben. Sylvio braust erneut auf, doch Braun wolle nicht darauf warten, dass er von einem von ihnen im Schlaf erschossen wird. Magnus und Will tauschen einen vielsagenden Blick, als Tashi sich zu Wort meldet, doch niemand versteht ihn. Braun macht eine abfällige Bemerkung und Magnus unterbricht den Streit und legt allen Nahe, sich schlafen zu legen. Wiederwillig setzen sich die Leute in Bewegung.

Magnus träumt erneut, Druitt würde ihr liebevoll eine Haarsträhne aus dem Gesicht streichen. Sie wacht auf und sieht ihn in der Kleidung von damals, wie er neben ihr kniet, den Ring in den Händen und die Worte seines Heiratsantrages wiederholt. Er lacht und sie wacht auf. Erschrocken blickt sie den Gang hinunter, doch alles ist ruhig. Plötzlich ist sie sehr glücklich über die Handfeuerwaffe, die sich bei sich trägt.

Giselle.jpg

Sylvio träumt von Giselle

Sylvio erwacht durch ein grelles Licht, das ihm ins Gesicht scheint und hört plötzlich die Stimme von Giselle, die ihn sanft ruft. Sie steht im Gang direkt hinter ihm, in einem aufreizenden Negligé und streckt die Hände nach ihm aus. Skeptisch und überrascht fragt er nach der Wirklichkeit, doch Giselle fordert ihn auf, sie zu küssen. Während des Kusses rammt sie ihm ein Messer in den Bauch. Er sieht sie perplex an, sie sagt, sie liebe ihn und verschwindet. Sylvio bricht auf dem Gang zusammen, direkt neben dem schlafenden Braun, der nichts mitbekam.
Panbodsche.jpg

Das Amulett von Panbodsche

Am nächsten Morgen stehen die Passagiere trauernd um den toten Sylvio herum, während Will erläutert, dass er an einer Bauchwunde vor Ort verstorben sei, ohne sich zu wehren. Braun beschuldigt Tashi, die Tat begangen zu haben und verweist auf das Amulett, das Tashi um seinen Hals trägt. Allison gibt die Information an Tashi weiter, doch Braun erwidert, er habe das Symbol bereits gesehen; es würde von solchen Sherpas getragen, die glaubten, der Yeti sei eine Art Gott. Magnus bestätigt, es handle sich um den Orden von Panbodsche, die aus einer Reihe tibetischer Mystiker bestünden, die den Yeti als Beschützer der Berge anbeteten. Allison gibt ihr Recht, doch Braun geht weiter und behauptet, Tashi habe die Kreatur überhaupt erst frei gelassen und wolle sie alle töten, da sie versucht haben, seine „Heilige Kuh“ zu stehlen. Aufgewühlt durch die Körpersprache wendet sich Tashi an Allison. Das Medaillon habe er als Geschenk von seinem Cousin erhalten und die Kreatur bete er nicht an. Ihn entlaste die Tatsache, dass er ursprünglich geholfen hat, die Kreatur überhaupt einzufangen. Braun stellt erneut provokante Thesen auf, doch Will unterbricht ihn einfach. Der Besitz eines Medaillons ist kein Beweis für eine Tötungsabsicht und Magnus gibt ihm Recht; eine Verurteilung aufgrund seines Glaubens sei unrechtmäßig. Braun beschuldigt nun Magnus, alles geplant zu haben: Tashi hätte zuerst die Kreatur entlassen, dann den Copiloten und schließlich Sylvio umgebracht, sodass er selbst als nächstes dran wäre, um alle Zeugen aus dem Weg zu räumen. Magnus versucht, ihn zu beruhigen, doch dieser verhält sich unkooperativ und flüchtet in den hinteren Teil des Flugzeuges. Allison bietet sich an, Braun im Auge zu behalten und Magnus bittet sie, Tashi zur Unterstützung mitzunehmen. Als alle weg sind, stellt Will die alles entscheidende Frage: Warum sollte jemand in einem abgestürzten Flugzeug auf Mördertour gehen? Magnus widerspricht und nimmt Will mit zu den Leichen, um sicherzugehen, dass sie ungestört sind. Sie fragt ihn, ob er Albträume hat oder Halluzinationen, zu real wirkend als normalerweise. Zuerst ist Will erstaunt, doch dann argumentiert er, dies sei eine posttraumatische Störung, ausgelöst durch den Stress und die Höhe. 
Stricklands Wunde.jpg

Stricklands Wunde - wie Magnus sie sieht

Magnus widerspricht erneut, deckt die Leiche von Strickland ab und fordert Will auf, dessen Wunden zu beschreiben. Schnell erkennen sie, dass sie – obwohl beide direkt vor der Leiche stehen – unterschiedlich verlaufende tödliche Schnittwunden am Unterarm sehen. Magnus postuliert, etwas oder jemand würde ihre Gedanken manipulieren und ihre Wahrnehmung hemmen. Der Gedanke kommt auf, dass es die Kreatur sei, die sich noch immer im Flugzeug aufhalte und sich mittels ihrer telepathischen Kräften verstecke, indem sie die Menschen Dinge sehen ließe, die nicht real seien. Die Frage, warum es das Flugzeugwrack nicht verlässt, bleibt kann Magnus nicht genau beantworten, denn Abnorme, so sagt sie, hätten manchmal für Menschen nicht-nachvollziehbare Gründe, die nicht immer logisch sein müssen. Im Endeffekt, sagt Magnus, können sie sich alle nicht mehr auf ihre Sinne verlassen. Will fällt ein, dass ein Abnormer, der unter solch besonderen klimatischen Bedingungen wie am Hindukusch, überleben kann, auch eine besondere Physiologie haben muss.

Magnus nimmt allen Passagieren eine Blutprobe ab und stellt die Probebehälter auf ein kleines Tablett. Allison tritt zu ihr und fragt, wie sie den Test geplant hat, da die Bedingungen für weitreichende Untersuchungen nicht gegeben sind. Magnus erklärt, dadurch, dass die Kreatur bei dieser großen Höhe und den extremen Temperaturen lebt, muss sie ein schützendes Protein oder Antikörper im Blut besitzen, dass sie schützt. Normales Blut, so Magnus, gefriere bei diesen Temperaturen draußen binnen Minuten, weshalb ein direkter Vergleich möglich sei. Magnus stellt die Blutproben vor die Tür, doch Allison ist besorgt und nervös. Magnus versucht sie zu beruhigen, in dem sie ihr ein paar Situationen ihrer Vergangenheit erzählt, die angeblich schlimmer waren, als diese hier: ein Dorf voller Zombies in Uganda ohne Nachschub an Munition bei Nachteinbruch, die unfreiwillige Gefangenschaft in einer Unterwasserkapsel direkt unter einem mutierten Riesentintenfisch und ein entflohener Irrer, der sich in einen riesigen Affen verwandeln konnte. Allison bedankt sich und scherzt, Magnus habe das doch gerade erfunden. Magnus lacht und meint, nur eine von den Geschichten sei wahr. Sie macht Allison Mut, um zu überleben, nicht aufzugeben, egal was passiere.

Braun tut sein Missfallen kund über den Bluttest und Will weist ihn in die Schranken. Doch Braun geht darauf nicht ein, bis er herausbekommt, dass Will Psychiater ist und provoziert ihn, seinen Befund über ihn selbst kund zu tun. Will geht gehässig darauf ein und bestätigt, dass Braun einfach nur Angst hat und das es allen so ginge. Braun betont, dass seine Angst ihn menschlich macht.

Braun unter Verdacht.jpg

Braun muss in einen Unterschrank

Magnus holt die Blutproben wieder herein und sie begutachten sie. Einzig die Probe von Braun ist flüssig. Will, Allison und Magnus bestätigen die Sichtung. Mit gezückter Waffe zwingen sie den Mann in einen abschließbaren Schrank, um ihn sicher wegzusperren, bis das Rettungsteam kommt. Er beginnt zu argumentieren und zu bitten, er würde zwar verrückte Dinge sehen, aber das würde ihn schließlich nicht zu einem Monster machen. Als die Tür geschlossen ist und bis in die Nacht hinein ruft und bittet er noch immer und beteuert seine Unschuld. Tashi, der Wache halten soll, nickt kurz ein und träumt. Alarmiert wacht er auf und ruft die Anderen herbei: Braun liegt tot in dem Schrank; blutüberströmt. Allison übersetzt Tashis Erzählung, dass ihn etwas überkommen habe, das ihm das Gefühl gab, zu träumen, aber er schört, wach gewesen zu sein. Er habe allerdings nichts gesehen. Will fragt, ob er etwas gehört, ob Braun um Hilfe gerufen habe oder dergleichen, doch Tashi verneint. Er glaubte in seinem Dorf, während seiner eigenen Hochzeitsfeierlichkeiten gewesen zu sein, doch er habe das Gefühl gehabt, dass etwas Böses von ihm Besitz ergriffen hätte. Magnus schleust Tashi aus dem Raum.

Später kniet Will fassungslos vor dem toten Körper und Magnus kommt mit den Blutproben herein. Er wundert sich, warum derjenige, der als Kreatur identifiziert wurde, das nächste Opfer sein könne? Und Magnus antwortet, Braun sei ein Mensch gewesen, denn sie habe die Blutproben erneut geprüft. Magnus ist enttäuscht von sich selbst; sie hätte auf den Trick des Wesens nicht hereinfallen dürfen. Es habe alle Anwesenden getäuscht und sie kollektiv das Gleiche sehen lassen. Magnus erzählt von den Legenden um das Wesen, dass es manchmal „Körperwanderer“ oder „Seelenfresser“ genannt wird. Doch tatsächlich wurde es noch nie gefangen, weshalb ihr das leichte Einfangen suspekt hätte vorkommen müssen. Langsam wird klar, dass das Wesen alle durch emotionale Träume ablenkt, während es einen Menschen nach dem anderen tötet. Doch das Motiv ist noch immer unklar. Doch vielleicht kann es den Ort nicht verlassen, wenn es überleben will.

Allison fesselt Tashi die Hände, während Will und Magnus durch das Flugzeug zum Transportkäfig laufen. Magnus fragt Will, was er sieht und fordert ihn auf, die Tür zu berühren, die er sieht und von der er behauptet, sie sei aus den Angeln gehoben. Er berührt es und sogar den langen Riss im Stahl, den das Wesen mit schier unmenschlicher Kraft hineingerissen haben muss. Magnus lenkt die Aufmerksamkeit auf den Verschluss. Will sieht ein Vorhängeschloss, Magnus nicht. Als Will sich darauf konzentriert und es berühren will, ist es verschwunden und er kann die Tür mit Leichtigkeit öffnen. Sie blicken in das Innere des Transportkäfigs und bemerken keine Haare am Boden, dafür aber Kratzspuren, die nicht von einem großen, haarigen Yeti stammen können, sondern von einem Wesen in Menschengröße. Die Frage, wie die Kreatur in Wirklichkeit aussieht, bleibt unbeantwortet, da es sie nur Glauben lassen wollte, ein riesiger Yeti zu sein. Es könnte durchaus sein, dass es ebenfalls kälteempfindlich ist und sich deshalb unter die Überlebenden mischt. Will fragt, wie Magnus sicher sein kann, sie selbst zu sein bzw. wie sie wissen können, welcher von ihnen das Wesen ist. Magnus dementiert; sie könnten nicht sicher sein und müssten sich auf die kleinen Dinge verlassen. Will stellt fest, dass das Wesen stets nur einen Menschen angriff und nie zwei gleichzeitig. Sie fassen den Plan, zusammen zu bleiben. Sie setzen sich zu viert in Sessel und Magnus will die erste Wache halten.

Die Rettung1x05.jpg

Die Rettungsmannschaft trifft ein

Will träumt von seiner Mutter, die zu ihm spricht und er schreckt auf. Magnus und die anderen schlafen, doch er hört das Geräusch eines Hubschraubers. Aufgeregt weckt er die anderen und geht zur Tür. Ashley und Bigfoot treten ein und treiben zur Eile an, da der Sturm nur ein kurzes Zeitfenster zur Evakuierung erlaube. Magnus und Will treten hinaus und Will bekommt ein Karabinerhaken an einem Seil gereicht, um sich zum Hubschrauber hochziehen zu lassen. Plötzlich hält Will inne, denn er sieht seine Mutter im Schnee stehen und ihn ansehen. Er brüllt sie an, sie sei nicht real und plötzlich ist sowohl der Hubschrauber, als auch Ashley und Magnus verschwunden und er steht allein vor dem Flugzeug im Schnee. In seiner Panik, den Weg zurück zur Tür zu schaffen, stolpert Will über die gefrorene Leiche von Allison.
Allisons Tod.jpg

Allison ist schon länger tot, ohne dass es jemand merkte

Drinnen wird Tashi leise von Allison getötet. Magnus träumt, mit Druitt zu sprechen und sieht ihn, wie er bei ihrer letzten Begegnung aussah. Er fragt sie, ob sie ihn jemals wahrhaftig geliebt habe. Doch erst als er ihr versicherte, nur ein Produkt ihres Unterbewusstseins zu sein, gibt sie zu, ihn damals in der Zeit in Oxford mit ihrem ganzen Wesen geliebt zu haben. Er erinnert sich gern an diese Zeit zurück, doch bedauert gleichzeitig, dass sie zu schnell beendet war und nur noch düstere Zeiten folgten. Magnus ist sichtlich aufgewühlt und wirft ihm vor, ihr das Herz gebrochen zu haben, obwohl sie seine Veränderung begriff, den Hass, den er für sie empfand und sogar, was er Ashley antat [1]. Er beteuert, er wolle es wieder gut machen, fasst ihr fast liebevoll an die Wange und fordert sie auf, aufzuwachen.
Druitt und Magnus 1x05.jpg

Druitt erscheint Magnus

Magnus erwacht und sieht Will, der gerade aus dem Gang kam und sich neben sie setzt. Er meint, sie sehe aus, als habe sie einen schlechten Traum gehabt, tut aber unbekümmert.

Draußen kämpft Will mit dem Schnee, klopft an die Fensterscheibe, um Magnus´ Aufmerksamkeit zu erhalten, doch sie blickt den Will neben sich auf dem Sitz an. Eilig hastet er zur Tür und versucht diese aufzuhebeln, wird jedoch von seiner Mutter davon abgehalten, die ihm zuruft, dort zu bleiben. Er dreht sich skeptisch um und spricht sie an. Sie bedauert, niemals Zeit gehabt zu haben, mit ihm zu reden. Will wirft ihr vor, nicht real zu sein, doch sie meint, dass das nicht wichtig sei, um Zeit mit ihm zu verbringen. Sie starb, als er acht Jahre alt war und weiß gar nichts von ihm, doch sie entgegnet, dass dies trotzdem nicht bedeuten würde, dass sie ihn nicht liebe. Sie fordert ihn auf, bei ihr zu bleiben, doch Will geht zur Tür. Drinnen bietet Will Magnus an, die Wache zu übernehmen, damit sie schlafen kann. Sie sieht zum schlafenden Tashi, wendet sich zu Will und fragt nach einem heißen Getränk. Er bietet an, einen Tee zu machen, doch Magnus bittet ihn um einen Kaffee. Er willigt ein und Magnus erschießt ihn sofort.

Draußen schafft es Will, die Tür aufzuhebeln und tritt in das Innere des Flugzeuges. Er sieht, wie Magnus mit erhobener Waffe vor der Kreatur steht, die tot am Boden liegt.
Magoi tot.jpg

Der tote Magoi

Magnus geht zu Tashi und stellt seinen Tod fest. Und auch Allison ist nicht mehr an ihrem Platz. Da sie sowieso nichts mehr ausrichten können, setzen sich Magnus und Will, um zu verschnaufen, als Will fragt, woher sie gewusst habe, dass er es nicht war. Sie verweist auf ihr vorheriges Gespräch, es seien die kleinen Dinge gewesen.

Am nächsten Morgen trifft der Rettungshubschrauber ein.

ZitateBearbeiten

 (Will und Magnus stehen gemeinsam an dem kleinen Tresen im abgestürzten Flugzeug und er gießt heiße Flüssigkeit aus einer Kanne in eine Tasse.)
Magnus: Oh, bitte sagen Sie mir, dass das Tee ist!
Will: Nein. Die Götter sind im Urlaub: das ist Kaffee.



 (Will und Magnus stehen gemeinsam an dem kleinen Tresen im abgestürzten Flugzeug und diskutieren über die knappen Vorräte.)
Magnus: Naja, das hier (das abgestürzte Flugzeug) könnte für eine Weile unser Zuhause sein.
Will: Naja, man weiß ja nie. Wenn man hier alles etwas dekoriert… (sieht sich resigniert um) … bleibt es trotzdem noch ein Höllenloch.



 (Will und Magnus stehen gemeinsam in einem abgetrennten Teil des abgestürzten Flugzeugs.)
Magnus: Ich stelle Ihnen jetzt eine Frage. Sie mag seltsam klingen…
Will: Oh, an „Seltsames“ habe ich mich bereits gewöhnt.

TriviaBearbeiten

  • Magnus hat in ihrem Büro einen kleinen, orientalischen Teppich als Mousepad.
  • Wills Mutter starb, als er acht Jahre alt war. Sie starb im Jahr 1985 [2]. Daraus resultiert, dass Will 1977 geboren wurde.

DiskussionBearbeiten

  • Viktor Braun behauptet, das Wort „Hindukusch“ bedeute „Schlächter der Hindus“, doch dieser Mythos geht auf einen Übersetzungsfehler aus dem 14. Jhd. zurück und entbehrt jeder Grundlage. Siehe Hindukusch.

Einzelnachweise

  1. Episode 1x02 - "In Sicherheit, Teil 2"
  2. Episode 4x06 - "Die Heimkehr"

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki