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Der Nomade ist die 4. Episode der ersten Staffel und die 4. Episode der ganzen Serie.

EinleitungBearbeiten

Eine neue Droge droht eine Gruppe von Faltmenschen in die Zwangskriminaltiät zu stürzen und irgendwie scheint alles mit einem Fall zu tun zu haben, den Will noch gut aus seiner FBI-Zeit in Erinnerung hat. Wie passt das alles nur zu dem ängstlichen Mann, der in den Fängen des kriminellen Genies gefangen war, der sich selbst "der Nomande" nennt?

ZusammenfassungBearbeiten

Openig1x04

Zwei Räuber bedrohen den Inhaber eines Pfandleihhauses

Über Old City ist Dunkelheit hereingebrochen, als die Aufmerksamkeit auf ein kleines Pfandleihhaus gelenkt wird. Zwei Männer in Kapuzenpullis dringen in den Laden ein und bedrohen den Inhaber hinter dem Tresen mit Handfeuerwaffen. Während der eine Mann den Verkäufer weiterhin bedroht, beginnt der zweite ein Schauglas einzuschlagen und Wertgegenstände in eine Tasche zu packen. Unbemerkt gelingt es dem Verkäufer den Stillen Alarm für die Polizei auszulösen und bald darauf ist fernes Sirenengeheul zu hören. Die Männer fluchen, blicken sich kurz an und einer erschießt den Verkäufer. Beide verlassen den Laden und trennen sich, um in unterschiedliche Richtungen zu fliehen. Ein Polizeiauto erscheint und nimmt die Verfolgung von einem der Männer auf. Er flieht in eine Sackgasse und flüchtet sich in einen alten Kohlekeller. Er rutscht eine schmale Rampe herunter und findet sich in einem kleinen Keller wieder, ohne Möglichkeit zur Flucht. Der heutige Zweck des Kellerraumes ist nicht ersichtlich, aber es gibt keine weiteren Türen mehr, durch die der Mann fliehen könnte. Der Mann erblickt ein schmales Rohr, das in die Wand eingelassen wurde und beginnt, seinen Kopf mit beiden Händen zusammen zu drücken. Die Polizisten derweil nehmen die Verfolgung auf, rutschen ebenfalls die Rampe des Kellers hinunter und finden lediglich einen leeren Kellerraum vor.

Im Sanctuary sehen Magnus und Ashley Henry über die Schulter, der an einem Computer in der Bibliothek sitzt. Will kommt herein und berichtet, er habe Bagels für alle mitgebracht, was ihm allerdings nur ein paar ungläubige Blicke einbringt. Gemeinsam sehen sie sich das Überwachungsvideo des Pfandleihhauses mit den Geschehnissen der letzten Nacht an. Sie beobachten das Auslösen des Stummen Alarms und Will fällt auf, dass der Räuber nur Gold mitnimmt und sogar Diamanten liegen lässt. Schockiert beobachten sie den Mord und die Flucht der Männer. Henry lädt ein zweites Video, das von der standartmäßigen Videokamera des Polizeiautos stammte. Dabei nutzt Will die Gelegenheit und fragt, warum dieses Verbrechen für die Belange des Sanctuary wichtig sei, weil gar keine Abnormen involviert seien. Doch Magnus erklärt, laut Polizeibericht sei einer der Täter in den zu sehenden Keller geflüchtet und geflohen, ohne dass es eine Möglichkeit der Flucht gegeben hätte. Für die Polizei sei dies rätselhaft.

Verwunderung 1x04

"Welcher Mann will denn in so ein enges Rohr dringen?"

Ashley rutscht die Kellerrampe hinunter und bemerkt, dass der Raum von der Polizei weder versperrt noch versiegelt war und Magnus, die sich mit Will bereits im Raum befindet, antwortet, dass die Versiegelung am Morgen bereits aufgehoben wurde. Will zählt seine Beobachtungen auf: Steinfußboden, keine Fenster und die einzige Tür zugemauert. Er hofft, es sei nicht schon wieder ein Teleporter, doch Magnus will diese Möglichkeit noch nicht ausschließen. Sie bemerken ein in der Mauer eingelassene Rohr mit einem Durchmesser von etwa 20 cm. Magnus setzt einen Sondenroboter ein, um Videoaufnahmen des Rohrinneren zu bekommen. Mit Hilfe des UV-Lichts finden sie einen Fingerabdruck.
Elastischer Ed

Ashleys "Favorit": der elastische Ed

Das Sanctuary-Team steht im Hauptlabor und grübelt über den gefundenen Fingerabdruck. Magnus trägt die Theorie der Faltmenschen vor und vergleicht deren Fähigkeit mit der Biegsamkeit der Fontanelle eines neugeborenen Babys. Henry bekommt den Auftrag, den Fingerabdruck zu überprüfen. Weiter in der Bibliothek zeigt Magnus die Legenden der Faltmenschen auf und deren große Bandbreite. Es gäbe ganze Stämme mit genetischen Defekten in den Kollagen-Verbindungen. Ihr Beispiel sei eine Gemeinschaft von Shinto-Mönchen, die sich stark biegen können. Ashley zählt die Schlangenmenschen der Jahrmärkte um die Jahrhundertwende auf: der menschliche Korkenzieher, Henry Athol, das knochenlose Wunder und der Elastische Ed. Will gibt zu bedenken, dass es keine Dokumente darüber gäbe und Magnus fügt hinzu, dass Faltmenschen sehr zurückgezogen leben. Will fällt ein ähnlicher Fall in Austin, Texas, aus seiner FBI-Zeit ein und zählt die Ähnlichkeiten und Abweichungen auf: Es handelte sich um eine Bank, drei der Bankangestellten wurden kaltblütig erschossen, die Räuber rannten in den Tresorraum und verschwanden. Der einzige Ausgang aus dem Tresorraum war ein etwa 22cm großer Luftschacht; gestohlen wurde eine halbe Millionen Dollar in Gold. Will erwähnt noch, dass seine Kollegen ihn damals aufgrund der Fluchttheorie nicht ernst nahmen.

Später bringt Henry die Informationen des Fingerabdruckes: sie stammen von einem Mann names Malcolm Dawkins, der laut Polizeiakte ein Berufsverbrecher sei. Die angegebene Adresse sei vier Jahre alt und führe zu Lago Vista, Texas, in der Nähe von Austin. Will schlägt vor, seinen alten Kollegen vom FBI aufzusuchen, um ihn nach den Akten des Falles zu fragen.

Jake Polanski

Will trifft seinen ehemaligen Partner Jake Polanski

An einer U-Bahnstation trifft Will seinen alten FBI-Kollegen Jake Polanski. Dieser übergibt ihm eine unscheinbare Akte und erinnert, dass dies eine geheime Aktion sei. Auf Nachfragen von Jake, ob der Fall wieder aufgerollt werden soll, antwortet Will, er habe nur ein Gefühl, könne aber nichts Genaues dazu sagen. Will verschweigt das Sanctuary. Jake gibt ihm 72 Stunden für seine Recherchen, doch falls jemand von dieser Übergabe erführe, würde Jake alle Schuld auf Will schieben. Will lachte und erwidert, dies sei sein Notfallplan gewesen.

Später wird Will von Magnus in ihrem Arbeitszimmer überrascht, die ihm offenbart, dass die FBI-Akte den ersten Hinweis lieferte: die Blutproben aus dem Banktresor aus Austin mussten einem der Räuber gehören, doch konnte man damals keine Übereinstimmung finden. Auch heute sei dies mit den Polizeiakten nicht möglich, doch Magnus habe eine Probe aus Old City, bei denen die DNS bei 16 von 20 Allelen kongruent waren. Daraus schließt sie ein nahes Verwandtschaftsverhältnis zwischen einem der Räuber aus Austin und der Blutprobe aus Old City. Die Blutprobe stammt von Oliver Braithwaite, ein 71jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, der aber oft im alten Bryant Street Corridor anzutreffen sei.

Oliver Braithwaite

Oliver Braithwaite ist besorgt ums einen Sohn Aaron

Magnus, Ashley und Will laufen durch den Bryant Street Corridor und fragen die Menschen nach Oliver Braithwaite, doch es scheint ihn niemand zu kennen. Ashley hegt den Verdacht, die Menschen würden Braithwaite kennen, fürchteten sich aber, darüber zu reden. Ihnen fällt auf, dass sie verfolgt werden und bald darauf werden sie von Faltmenschen umzingelt. Ein Mann tritt vor und gibt sich als Oliver Braithwaite aus. Magnus stellt sich vor und Braithwaite erkennt ihre gute Intension aufgrund der Geschichten, die er über das Sanctuary kennt. Er schickt die anderen Faltmenschen weg. Es stellt sich heraus, dass Oliver einen Sohn namens Aaron hat, der bereits seit Langem vermisst wird, weil er in die Fänge eines Verrückten geraten sei, der sich selbst der „Nomade“ nennt. Der Nomade nähme die besten jungen Faltmenschen und hetze sie gegen die eigenen Familien auf. Er sei ein kriminelles Genie und würde den jungen Leuten eine süchtig-machende Droge geben, die er vor Ort herstellen ließe. Oliver betont, dass wenn er den Aufenthaltsort des Nomade wüsste, er diesen umbringen würde. Magnus bietet ihre Hilfe an, doch Oliver will lediglich seinen Sohn Aaron zurück haben. Magnus schmiedet den Plan, den Drogenboss in Old City nach Informationen zu befragen; Mr. Jones.
Mr Jones

Mr. Jones gibt Ashley Informationen

Ashley trifft Mr. Jones auf dem Stahlgerüst einer Hochhausbaustelle und fragt ihn nach den Faltmenschen. Er antwortet, sie seien ein eigener kleiner Stamm und würden sich nicht an ihn wenden. Aber Ashley weiß, dass Jones´ Netzwerk auch auf Abnorme abzielt mit dem Drogenhandel, der Prostitution und dem Glückspiel. Jones erzählt von seinen Straßentruppen, die in den letzten Wochen Hinweise erhielten, dass jemand einen großen Coup plant; bereits am Freitagabend. Eigentlich würde ihn das nichts angehen, aber er erfuhr, dass der Coup bei ihm selbst geplant war, um die Macht des Nomaden zu konsolidieren. Jones schlägt Ashley eine gegenseitige Hilfe vor: er sagt Ashley, wo Malcolm Dawkins sei und das Sanctuary solle sich um den Nomaden kümmern. Ashley willigt ein und bekommt die Information, dass Dawkins bei der alten Konservenfabrik sei. Nach der Verabschiedung, lässt sich Jones vom Gebäudegerüst fallen und gleitet in den Abend.

In einem alten Industriegebiet jagen Ashley und Will einen Mann, der es geschickt weiß, auszuweichen. Er flieht durch ein enges Loch in Kopfhöhe, ohne zu wissen, dass er direkt in das Innere eines Vans springt, den Magnus sofort verschließt. Durch diesen Trick kann das Sanctuary-Team Malcolm Dawkins einfangen. Im Hauptlabor liegt der sedierte Dawkins in einem Computertomographen. Magnus erläutert den Scharniermechanismus seiner Knochen und löst zur Demonstration einen lokalisierten Reflex auf den Brustkorb aus. Die Effizienz der Form sei beispiellos. Magnus ordnet an, Dawkins in eine Zelle ohne Luftschacht in den Gen Pop zu bringen.

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Die Molekülstruktur von TPG

In Magnus´ Arbeitszimmer findet sie die Quelle der Sucht der Faltmenschen: das Ausgangsmaterial ist Gold. Die hergestellte Verbindung sei ein Tertiäres Phosphin-Gold; kurz TPG. Es sei eine Verbindung mit organischer Zusammensetzung, die ursprünglich in der Medizin eingesetzt wurde, doch für Faltmenschen eine sofort süchtig machende Wirkung habe. Außerdem verhindere sie die Schmerzen, die beim Falten entstünden. Das Team sinniert, dass wenn der Coup des Nomaden gelingt, der Markt mit TPG überschwemmt und alle Faltmenschen in die Verbrecher-Hände des Nomaden getrieben würden. Magnus gibt zu bedenken, dass es Herstellungsspuren des TPGs geben muss und möchte danach suchen. Will bekommt den Auftrag, Dawkins zu befragen. Als Will fragt, ob er diese Information an das FBI weiterleiten kann, verneint Magnus.
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Will und Malcolm Dawkins in einer Zelle des Gen Pop

Als Dawkins in der Zelle erwacht, hat er offensichtlich Schmerzen und ist desorientiert. Will redet mit ihm, wägt ihn in Sicherheit, denn er sei in einer Zuflucht für Abnorme. Dawkins ist unruhig, wütend und hat Angst, sodass Will ihn fragt, wovor er Angst hat. Er antwortet, wenn der Nomade herausbekommt, dass er im Sanctuary ist, würde er ihn töten. Der Nomade habe ihn beim Pfandleiher gezwungen, den Verkäufer zu erschießen, es dann aber selbst getan. Will fragt, ob Dawkins selbst der Nomade sei, doch der antwortet, der Nomade würde sich niemals fangen lassen, es sei denn, er wolle es selbst. Das Problem an dem Konflikt sei nicht der Nomade, sondern alle anderen, normalen Leute. Will erwähnt, das Sanctuary sei voller Abnormer, doch Dawkins geht nicht auf die Einladung ein. Er zieht den Vergleich, dass wenn er Heroin nehmen würde, er ein Vorzeigebürger sei, aber weil er stattdessen Gold nehme sei er ein Freak? Aufgrund dieses Paradoxon ist er der Meinung, der Nomade wolle die Faltmenschen befreien. Er wolle die Droge, aber er würde den Nomaden deshalb nicht verraten.

Im Arbeitszimmer besprechen Magnus, Ashley und Will die weitere Vorgehensweise, da Dawkins weiterhin unkooperativ ist. Sie beschließen, dass Ashley erneut Mr. Jones aufsucht.

Am Fuße eines Hochhauses finden Bigfoot und Ashely den toten Mr. Jones. Ihm wurden die Flügel verbrannt.

Zurück im Arbeitszimmer trägt Magnus die Indizien zusammen: es gab auf dem Hochhaus einen Messerkampf, denn es gab Blutspuren. Laut Analyse kann das Blut nicht zugeordnet werden, aber es stammt von einem Faltmenschen. Will schließt daraus eine Vergeltung für die Hilfe, die Mr. Jones dem Sanctuary gab. Ashley meint jedoch, es handelt sich um die Machtübernahme des Verbrechersyndikats der Stadt. Doch Magnus denkt, mit dem Geld, das der Nomade nun durch die Verbrechen beziehen kann, will er die Wagenladung TPG bezahlen, die Voraussetzung für den Coup ist. Um dies zu verhindern, hätten sie noch etwa neun Stunden Zeit. Will gibt zu, Dawkins könnte mehr wissen und möchte ihn erneut befragen. Magnus fragt, ob Dawkins schon einmal Aaron Braithwait, Olivers Sohn, erwähnt habe. Auf Nachfrage meint sie, Aaron könnte laut der Aussage des Vaters die Schwachstelle des Nomaden sein, da er intelligent sei und eine starke Bindung zu seiner Familie hege.


Im Hauptserverraum sucht Henry nach Lagern oder Lieferaufträgen mit TPG oder den dafür benötigten Stoffen, doch ohne Erfolg. Magnus überlegt, nach diversen Bausteinen zu suchen, die zur Herstellung von TPG benötigt werden, weil sie vermutet, das TPG würde aus Gründen der Auffälligkeit vor Ort produziert werden.


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Will gewinnt Malcolms Vertrauen

Im Gen Pop spricht Will weiter mit Dawkins und fragt ihn direkt, wann die Golddroge eintrifft. Dawkins leidet sichtlich unter dem Entzug, weigert sich aber beharrlich, etwas zu verraten. Will entscheidet sich für eine andere Strategie und erwähnt Austin, Texas im Jahre 2005. Plötzlich lacht Dawkins, dieses Sache habe Will wohl zugesetzt. Erstaunt blickt Will auf und da beginnt Dawkins zu erzählen. Der Nomade habe mehr über Will gewusst, als Will über den Nomaden. Ironischerweise war Will kurz davor, den Fall zu lösen. Will fragt, ob Dawkins ebenfalls im Tresorraum war und spielt damit auf die getöteten Geiseln an. Dawkins gibt es zu, Will fragt, ob die Erfahrung nicht schlimm gewesen sei und Dawkins braust auf und erzählt schreckliche Details. Auf die Frage, warum er nie daran dachte, den Nomaden einfach zu verlassen, antwortet Dawkins, er habe weder einen Ort noch eine passende Gelegenheit gehabt, da die Gruppe sich aus Sicherheitsgründen nicht trennen durfte. Will verlangt Informationen von Aaron Braithwait und Dawkins scheint verunsichert. Aaron wollte sich widersetzen, aber gegen den Nomaden käme niemand an. An Anfang würde er einen schwächen, dann zerstören und schließlich wieder aufbauen, aber auf seine eigene Weise. Dawkins erinnert sich an einen prekären Nachmittag, an dem Aaron den Gedanken äußerte, sich gegen den Nomaden durch die Verweigerung der Einnahme des TPGs zu wehren. Einigkeit würde die Gruppe stärken, doch der Nomade unterbrach die Gruppe, ehe sich der Gedanke in die Köpfe der Männer setzten konnte. Der Nomade verprügelte Aaron und drohte der Gruppe. Zuletzt gab er jedem etwas von der Droge und niemand wollte mehr rebellieren. Dawkins sagt, die Golddroge war immer der Schlüssel, das Druckmittel. Will redet auf ihn ein, dass er jederzeit Hilfe gegen den Nomaden erhalten könne, doch Dawkins müsse mitspielen. Nach verzweifelten Minuten beginnt Dawkins von einem Zufluchtsort zu erzählen.
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Aaron ist Tod

Vor einer heruntergekommenen Wohnung in einem ärmlichen District stehen verwahrloste Möbel herum. Magnus, Will und Ashley treten aus der leeren Wohnung auf die Straße und sehen sich enttäuscht die Möbel an. Dawkins´ Tipp schien falsch zu sein; es hielt sich niemand in der Wohnung auf. Ashley findet in einer alten Waschmaschine den toten Körper von Aaron Braithwait, zusammengefaltet in der Waschtrommel

Oliver Braithwait im Arbeitszimmer von Magnus steht sichtlich unter Schock, als er vom Tod seines Sohnes hörte und erzählte, dass er einmal Arzt werden wollte, dass er freundlich und klug war. Verzweifelt und resigniert sitzt er neben Magnus. Henry hat Bausteine für TPG in großen Mengen gefunden und zeigt Magnus die Ergebnisse: der einzige Käufer dieser Mengen an Baustoffen seien das Aridan Labor, welches seinen Hauptsitz in Old City hat. Schnell ist klar, dass wenn es eine Lieferung des fertigen TPG gibt, sie bald erfolgen wird. Und der Lieferant, der die einzelnen Bausteine bei Aridan Labor zusammgenfügte, die Spur zum Nomaden ziehen würde. Magnus zückt ein paar verschlossene Reagenzgläser und erklärt, sie habe einen Schnelltest entwickelt, das eine Probe TPG in ein strahlendes Blau färben würde, wenn man es in das Reagenzglas gibt. Kurz bevor sie aufbrechen, fragt Ashley nach Will, doch Magnus ist kurz angebunden. Will rede noch einmal mit Dawkins, der wohl große Probleme mit dem Entzug habe.

Dawkins sitzt auf dem Boden seiner Zelle, zitternd und in schlechter Verfassung. Will öffnet die Zellentür, tritt ein und setzt sich in aller Ruhe auf das Bett. Er erzählt von Aarons Tod. Dawkins nimmt die Nachricht schwer auf, Aaron sei sein bester Freund gewesen. Er macht sich Vorwürfe, ihn nicht unterstützt zu haben und somit an seinem Tod schuld zu sein. Will versucht ihn zu beruhigen, er sein kein Mörder, doch Dawkins braust auf. Was wisse Will denn schon, wozu er fähig sei? Er habe den Nomaden mehr als einmal töten sehen und nichts dagegen getan. Er habe ihm geholfen, Menschen tot zu prügeln und habe es sogar genossen. Er sei durch ein Monster zu dem geworden, wer er sei. Will lenkt ein, sein Bewusstsein und seine Reue unterscheide ihn aber vom Nomaden. Dawkins braust erneut auf; der Nomade und auch die Droge seien doch nur Ausreden, er selbst sei das Monster. Er würde es ja kaum einen Tag ohne die Droge aushalten. Will macht ihm Mut, der Droge entsagen zu können; er solle als Vorbild dienen, wenn er es schaffen könne, könnten es auch alle anderen Faltmenschen. Doch Dawkins beteuert, er sei zu schwach, die Kraft bekäme er durch das Gold und den Nomaden. Will bedrängt ihn; unschuldige Menschen würden getötet, er müsse endlich verraten, wo der Nomade sei. Doch Dawkins verneint. Als Will Aaron erwähnt, knickt Dawkins schließlich ein. Er erzählt vom alten Basislager, aber ob sich dort noch etwas abspiele, wisse er nicht. Es sei in einer alten Fabrik, die die Stadt geschlossen hat aufgrund von toxischen Metallen. In der Fabrik gäbe es viele Verstecke, wie lose Diele oder hinter Wänden. Dort hinterließe der Nomade Informationen, wenn er weiterzöge, über neue Unterschlüpfe, Drogenlabors und Waffenlager. Er will eine Adresse verraten und eine Skizze anfertigen. Will fordert ihn auf, mitzukommen, doch Dawkins schreckt auf. Er würde nicht mitkommen. Will meint, er solle es für Aaron tun.

An der Fabrikhalle angekommen, laufen Will und Dawkins eine schmale Rampe hoch, öffnen eine Tür und treten in das Innere der Fabrik. Dawkins ist unsicher, doch Will bestärkt ihn, das Richtige zu tun. Beide werden von bewaffneten Faltmenschen gefangen genommen.

Magnus und Ashley fangen den Lieferanten der TPG-Baustoffe ab. Dieser behauptet, Laxative geladen zu haben, doch Magnus nimmt eine Probe für ihren Schnelltest. Magnus stellt fest, dass es sich nicht um TPG handelt.

Des Raetsels Loesung

Dawkins löst das Rätsel auf

Will entschuldigt sich bei Dawkins, doch dieser Widerspricht. Er nimmt die Arme hinunter und grinst siegessicher. Er stellt Will den Faltmenschen vor und Will ahnt langsam, dass er hinters Licht geführt wurde: Malcolm Dawkins ist der Nomade; Carver sei nur eine Marionette! Dawkins freut sich und offenbart, dass er Will leicht manipulieren konnte. Will wendet sich an die Umstehenden, um sie zur Auflehnung zu bringen. Doch Dawkins widerspricht; er liebe seine Leute, er wolle seine Leute befreien; er wolle sie ins Licht führen. Will fragt nach den Leuten, die sich dagegen stellen und Dawkins meint, Will kenne die Antwort doch selbst. Dawkins habe bald genug TPG, um Leute auf dem ganzen Kontinent zu rekrutieren und so seine eigene Armee von den besten Faltmenschen zu haben. Will droht, das Sanctuary-Team würde über Dawkins herfallen, egal was ihn selbst geschehe, doch Dawkins lacht. Er offenbart seinen Köder, den er durch falsche Informationen auslegte, denn sein TPG für den Coup wurde in Austin, Texas, hergestellt. Er wusste, dass weder die Polizei noch Mr. Jones eine Gefahr für die Lieferung darstellen würde, nur das Sanctuary-Team. Also stellte er die Falle, um den Coup zu verwirklichen. Will stellt fest, dass ein einzelner Blick nötig war, um Carver einen tödlichen Schuss auf den Pfandleiher vor ein paar Tagen abgeben zu lassen. Er fragt aufgebracht, ob für den Mord an Aaron auch jemand anderes herhalten musste. Da braust Carver auf und fragt nach Aaron. Will bestätigt Aarons Tod und Dawkins wendet sich an die Gruppe. Er sei von Mr. Jones ermordet und in eine Waschmaschine gesteckt worden, erzählt Dawkins, doch Will unterbricht ihn; er habe nie erzählt, wie Aaron gefunden wurde. Carver scheint außer sich; Aaron war sein Freund und zudem fast noch ein Kind. Plötzlich stürmt Magnus den Raum und hält eine Waffe in Händen, kann den Streit jedoch nicht unterbrechen. Dawkins behauptet, Aaron wollte seine Autorität untergraben und damit der Gemeinschaft schaden, er habe den Tod eines Verräters verdient. Magnus droht erneut, um den Streit zu schlichten, doch nur wenige aus der Gruppe blicken herüber. Dawkins schießt auf Carver, dieser schießt reflexartig auf Dawkins, ehe dieser sich umdreht, um auf Magnus zu zielen. Beide brechen verletzt zusammen. Magnus befreit Will, der mit den Nerven völlig herunter ist. Magnus, die vorher ja in die Irre geführt wurde, fand Will aufgrund eines Senders an seinem Auto.

Die Faltmenschen, die dem Nomaden verfallen waren, nüchtern einzeln in Zellen des Gen Pop aus. Magnus räumt den Meisten vier bis sechs Wochen Zeit ein, ehe sie wieder Heim zu ihren Familien könnten. Will bittet Magnus um Absolution, weil er sich vom Nomaden hat einwickeln und manipulieren lassen. Magnus beschwichtigt, alle hatten sich einwickeln lassen, doch sie ist stets auf alles vorbereitet und hatte einen Plan B. Will bemerkt zynisch, dass er zum letzten Mal nach den alten, gewohnten Regeln spielte, doch Magnus beschwichtigt erneut: er habe die gesamte Kultur der Anormalen vor der Vernichtung gerettet und habe ein mysteriöses Rätsel des FBI gelöst.

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Will spielt ab sofort nicht mehr nach den alten Regeln

In einer U-Bahnstation trifft Will auf seinen alten Kollegen Jake Polanksi und gibt ihm die Akte zurück. Jake fragt, ob Will bekam, was er wollte und ob er den Austin-Mordfall wieder aufrollen würde. Doch Will widerspricht, er könne heute auch nicht mehr Licht in den Fall bringen als damals. Jake tut sein Bedauern kund; kein anderer Agent, den er kenne, habe so viel ungenutztes Potenzial wie Will. Zudem habe Will auch noch kein Glück. Will bedankt sich und scheint kurz nachdenklich. Dann lächelt er, manchmal könne man eben nicht anders, als einfach aufzugeben. Er dreht sich um und geht weg, während er in sich hinein grinst.

DialogzitateBearbeiten

 (Dr. Helen Magnus, Dr. Will Zimmerman, Ashley Magnus und Henry Foss sehen sich ein Video einer Sicherheitskamera an.)
Will: Wie seid ihr in das Netzwerk der Polizei gekommen?
Henry: Ich würde ja gern das Lob einheimsen, aber das Passwort ist vom Boss.
Will: Und woher kennen Sie das?
Magnus: Was wäre eine Frau ohne kleine Geheimnisse?
Will: Das ist keine Antwort.
Magnus: Ich weiß.



 (Dr. Helen Magnus, Dr. Will Zimmerman und Ashley Magnus kauern auf einem Kellerboden und betrachten ein in der Mauer eingelassenes Rohr mit einem Durchmesser von etwa 20 cm.)
Ashely: Welcher Mann will denn in so ein enges Rohr eindringen?
(Will sieht sie ungläubig an, Ashley erwidert den Blick und beide müssen Grinsen.)



 (Das Sanctuary-Team stehen im Hauptlabor zusammen und wundert sich über einen Fingerabdruck, der tief in einem Rohr gefunden wurde.)
Ashley: Ich hab schon seltsamere Dinge gesehen…
Henry: Okay, und wieso guckst du dann so auf mich?



 (Das Sanctuary-Team steht in der Bibliothek zusammen und Will wundert sich, dass Magnus über einen vergangenen Fall seiner FBI-Kariere weiß.)
Will: Woher wissen Sie etwas über Austin?
Ashley: Ist das dein ernst? Sie weiß, wann du von Boxershorts auf Slips umgestiegen bist, Mann.



 ([Dr. Helen Magnus|Magnus]], Ashley und Will stehen auf der Krankenstation und lassen die letzten Ereignisse Revue passieren.)
Will: (zynisch) Was reden wir denn da? Ich bin ein Held.
Ashley: Eigentlich schneidest du auf einer Skala von Null bis Held…
Magnus: (stumpt sie an, um sie abzuwürgen) Ashley!
Ashley: …fast respektabel ab.

TriviaBearbeiten

DiskussionBearbeiten

  • Bei ersten Diskussion über Faltmenschen erwähnt Magnus die Fontanelle eines neugeborenen Babys und behauptet, dies sei der breiteste Teil eines Babys und müsse damit durch den Geburtskanal passen. Die breiteste Stelle eines Babys sind die Schultern, aber nichtsdestotrotz ist die Fontanelle durchaus „biegsam“ und wird während des Geburtsvorganges verschoben, rückt dann aber wieder zusammen [1].

Einzelnachweise

  1. Fontanelle auf Wikipedia[1].

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