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Zwei Nubbins

Die Nubbins ist die 6. Episode der ersten Staffel und die 6. Episode der ganzen Serie.

EinleitungBearbeiten

Niedliche kleine Wesen mit Tarnmodus, die sich schneller reproduzieren, als es Magnus je gesehen  hätte. Ihr gefährlicher Prädator in einer Zelle und plötzlich verhalten sich alle Mitarbeiter im Sanctuary seltsam. Doch ein winziger Augenblick der Unachtsamkeit und der Schlamassel nimmt seinen Lauf. Nur das dieser Schlamassel droht, alle Lebewesen aufzufressen.

ZusammenfassungBearbeiten

Lophelia und Eins

Sanctuary Eins über der Lophelia

Es ist eine neblige Nacht über dem Meer, als das Sanctuary-Team mit einem Hubschrauber über einem großen Frachtschiff, der Lophelia, fliegt. Keine Funkverbindung, die Maschinen stehen still und das Schiff lässt sich anscheinend treiben. Magnus entscheidet, zu landen. Magnus, Ashley und Will gehen in die Frachträume, um dort nach Überlebenden zu suchen und steigen dafür eine metallene Treppe hinunter. Ashley fragt erneut nach der genauen Nachricht, während sie sich mittels Taschenlampe umsieht. Magnus antwortet, Eric habe etwas mitgebracht, was sie nie zuvor gesehen hätten und sie hätten ihn im Hafen treffen sollen. Will stellt fest, dass das Schiff es nicht bis in den Hafen geschafft habe. Sie finden die Leiche von Eric, völlig blutig und zerfetzt. Magnus fordert Ashley auf, Will Deckung zu geben, da er noch sehr unerfahren in solchen Dingen ist. Ashley und Will finden einen abgerissenen Arm und sechs Leichen im Frachtraum. Alle scheinen von etwas Großem angefressen worden zu sein. Sie gehen in eine Kühlkammer des Frachtraumes, sehen jedoch nur zerstörte Käfige, die aussehen, als sei etwas mit Zähnen oder Klauen eingedrungen. Ashley findet einen intakten Käfig mit zwei kugelrunden behaarten Wesen mit großen Kulleraugen und langen, spitzen Ohren, die leise quietschende Geräusche von sich geben.
Eric

Einer der Leichen ist Eric

Allem Anschein nach haben sie Angst und können ihre Gestalt durchscheinend werden lassen. Plötzlich taucht ein großes Wesen – ebenfalls durchscheinend – aus dem hinteren Frachtteil auf und knurrt. Magnus will es nur betäuben, da Eric mit seinem Leben dafür bezahlt hat, doch Ashley ist nicht so begeistert von der Idee, willigt aber ein. Zwei Schuss und das Wesen liegt am Boden; es ist ein Prädator mit kräftigem Gebiss, auf vier Pfoten laufend, etwa so groß wie ein Panther.

Der Prädator ist in einer Zelle des SHUs untergebracht, er ist wach und läuft unruhig umher. Magnus untersucht ein paar Gewebeproben unter dem Mikroskop und ist begeistert: sowohl die kleinen als auch das große Wesen besitzen Hypercamouflage, welches sie fast gänzlich unsichtbar macht. Ashley nennt die kleinen Wesen „Nubbins“, was ihr amüsierte Blicke von Magnus und Will einbringt. Der wissenschaftliche Name sei Nubina atelerix, laut Erics Protokoll. Will fragt nach dem Auslöser der Camouflage und Magnus antwortet, es scheint eine Reaktion auf Angst und Aggression zu sein. Ashley meint, offensichtlich sei der Prädator verantwortlich für den Tod der Lophelia-Crew, doch Magnus entgegnet, die Leichen zeigten DNS-Spuren von beiden Spezies. Ashley will das nicht glauben, sehen die Nubbins doch so niedlich und unschuldig aus. Magnus schließt aus der gefundenen DNS allerdings kein räuberisches Verhalten, sondern eher, dass ein paar der Nubbins entkamen und sich von den bereits toten Menschen ernährten. Ashley, sichtlich für die kleinen Nubbins und gegen den Prädator eingestellt, geht, um sich nach dem Befinden der Kleinen zu informieren. Will bemerkt Magnus´ Zurückhaltung und fragt, ob alles okay sei. Magnus ist traurig über den Verlust von Eric, der ihrer Meinung nach der beste Jäger von Abnormen war, Will errät eine persönliche, freundschaftliche Beziehung zu ihm. Sie möchte nicht, dass sein Opfer vergebens war.

Gen Pop1

Ashley steht vor der Zelle der Nubbins

An einer Zelle des Gen Pop steht Ashley und freut sich über die munteren zwei Nubbins, als Henry vorbei kommt und unwillkürlich niesen muss. Ashley spricht ihn an, um ihn auf die Nubbins aufmerksam zu machen und er kommt herüber gelaufen. Die Wesen verstecken sich mittels ihrer Camouflage und Henry glaubt, gegen sie allergisch zu sein, da er erneut niest.

In Magnus´ Arbeitszimmer fragt Will Magnus, ob sie neue Ergebnisse über den Prädator hat, doch diese würden noch ein paar Tage dauern. Sie berichtet über einen kürzlich verstorbenen Gentleman namens Maurice McRae, der in seinem Testament verfügte, Magnus solle eine Autopsie an seinen Überresten vornehmen. Sie berichtet weiter, die letzten Jahre seines Lebens habe er in einer psychiatrischen Einrichtung verbracht, aus Überzeugung, abnorm zu sein. Die Frage kommt auf, woher er von Magnus und dem Sanctuary wusste. Glücklicherweise ist die Enkelin Sophie McRae mit der Leiche ihres Großvaters zu Besuch, die sicher auch einige Antworten geben kann. Will bekommt den Auftrag, mit Sophie zu sprechen und sie während der Untersuchung der Leiche zu beruhigen. Sophie weiß nur das über das Sanctuary, was ihr Großvater ihr erzählte: nur Gerüchte. In seinen letzten Lebensjahren waren alle davon überzeugt, dass Maurice McRae verrückt sei, bis auf Sophie. Magnus will die Autopsie durchführen, denn selbst wenn er kein Abnormer war, so würde sie ihm wenigstens den Letzten Willen erfüllen.

Sophie McRae1

Sophie in der Bibliothek

In der Bibliothek wartet Sophie McRae in einem ledernen Sessel und blättert in einem Buch, als Will eintritt und sich höflich als Mitarbeiter von Dr. Magnus vorstellt. Er spricht ihr sein Beileid zu ihrem Verlust aus und sie dankt ihm. Augenscheinlich hat sie den Tod ihres Großvaters noch nicht überwunden. Will fragt, ob er ihr ein paar Fragen stellen darf, doch Sophie blockt ab; er wolle sicher nur sagen, dass Maurice McRae ein exzentrischer alter Mann war. Will verneint, er habe ihn ja gar nicht gekannt und Sophie versucht ihre Aussage zu erklären: die Ärzte diagnostizierten ihrem Großvater fortgeschrittene Demenz, weshalb ihn niemand ernst nahm. Sie selbst liebte ihn zu sehr, um ihn ebenfalls nicht ernst nehmen zu können. Will fragt, wie er auf die Idee kam, von Magnus untersucht werden zu wollen und Sophie erklärt, dass er oft von einer privaten Forschungseinrichtung sprach, dem Sanctuary; es solle ein Ort sein, an dem Abnorme Zuflucht gewährt werde. Sie fragt, ob ihr Großvater Recht hatte und Will antwortet ausweichend. Selbst als sie weiter fragt, weicht er freundlich aus. Um das Thema zu wechseln fordert er sie auf, mehr über den Großvater zu berichten. Sophie berichtet, er konnte Dinge sehen, die andere Menschen nicht sahen oder sehen konnten. Wenn sie beide zusammen waren, kam es ihr so vor, als öffnete sich die Welt. Er habe ihr gezeigt, was Menschen denken und fühlen. Will fragt genauer nach und Sophie blockt ab, sie würde nicht mehr ernst genommen werden und weigert sich, weiterhin etwas zu erzählen. Will geht darauf ein, erklärt, ein Gästezimmer sei für sie hergerichtet worden, in dem sie sich aufhalten könne, bis zu einem Autopsieergebnis. Sophie bedankt sich.


Magnus liest in ihrem Arbeitszimmer etwas über die Nubbins, als Will eintritt. Sie berichtet, es existiere eine Legende bei den äquatorialen Regenwaldkulturen. Will fragt amüsiert nach, warum Magnus die Wesen Nubbins nennt, obwohl Ashley den Namen doch erfunden hat und sein Blick gleitet verwundert an Magnus hinab, die elegant in der Ecke der Couch sitzt. Während sie an einer ihrer Haarsträhnen spielt, erwidert sie, dass Nubbins häufig „Amorata“ genannt und als Bote der Fruchtbarkeit und einer reichen Ernte verehrt würden. In manchen Gesellschaften waren sie sogar ein Hochzeitsgeschenk, um das „eheliche Glück“ zu fördern. Will lächelt, dies sei wohl vor den Ratgeber-Büchern geschehen. Magnus berichtet weiter, falls die Nubbins verschwinden, wurde dies als Omen der Zwietracht gedeutet und Will rückt etwas näher an sie heran.
Will Magnus 1x06 1

Will rückt näher, Magnus spielt an ihrem Haar

Sichtlich mit anderen Gedanken beschäftigt, fragt Will, wie denn die Autopsie gelaufen sei, doch Magnus starrt ihn weiter an, während sie mit einer Haarsträhne spielt. Abgelenkt fragt sie nach, was er meint und er kneift die Augen zusammen, als müsse er fokussieren und wiederholt seine Frage. Magnus zuckt zusammen und berichtet, sie habe eine signifikante Veränderung am vorderen Hirnlappen festgestellt, müsse aber noch ein paar Tests durchführen um festzustellen, ob es ein Tumor oder etwas anderes sei, während sie Will mit ihren Blicken fixiert. Will fragt, ob es nicht auszuschließen sei, dass er ein Abnormer war, doch seine Blicke zeigen, dass er sich gedanklich mit etwas anderem beschäftigt. Sie erwidert, es sei zu früh, um das sagen zu können, doch auch ihre Blicke zeugen von anderen Gedanken. Es entsteht eine unangenehme Pause, ehe Will verkündet, er würde dann mal ins Bett gehen. Sie wünscht ihm süße Träume und lächelt ihn an. Offensichtlich noch wenige Sekunden hinauszögern wollend, erinnert er sie daran, nicht zu vergessen, das Kaminfeuer zu löschen. Mit einem süffisanten Grinsen erwidert sie, dass sie das niemals vergisst. Will druckst noch einen Moment herum, ehe er sich erhebt und langsam den Raum verlässt. Alles in Allem ein eher ungewöhnliches Gespräch.
Nubbinnachwuchs

Die Nubbins haben Nachwuchs

Am nächsten Morgen eilen Ashley und Will zu den Nubbins, wo Magnus bereits mit besorgtem Gesichtsausdruck und einem Klemmbrett steht. Henry habe erzählt, in den frühen Morgenstunden sei der weibliche Nubbin ständig in den Camouflage-Modus gewechselt und sei furchtbar angeschwollen. Magnus berichtet, sie habe bei Sonnenaufgang Junge bekommen, doch nun gehe es allen 14 Nubbins wieder gut. Die Babys lernten binnen Minuten, wie die Camouflage funktioniert und machten rege Gebrauch davon.


Bald steht ein Baby-Nubbin in einem kleinen Glaskäfig auf eine Arbeitstisch, sodass er untersucht werden kann. Ashley ist völlig verzückt über das Tier und Magnus stellt fest, dass die Babys so schnell an Gewicht zunehmen, dass sie wohl binnen eines Tages geschlechtsreif sein dürften. Will gibt zu bedenken, dass diese Wachstumsrate so beängstigend hoch ist, dass er den Vorschlag macht, für keine weitere Reproduktion mehr zu sorgen. Doch Magnus widerspricht; sie wolle einen ganzen Reproduktionszyklus abwarten, um die Daten zu ergänzen. Ashley verkündet, den zu untersuchenden Baby-Nubbin als Haustier behalten zu wollen. Magnus wendet ein, dass die Nubbins während der Fortpflanzung nicht ganz so sanftmütig sein könnten, wie sie aussehen, doch Ashley tut dies ab; sie könne doch wohl mit einem kleinen Baby-Nubbin fertig werden. Will sieht auf die Überwachungskameras und fragt nach dem Prädator der Nubbins. Magnus berichtet, dieser sei in der Nacht sehr aufgeregt gewesen und wäre nur minutenweise aus seiner Camouflage herausgetreten. Will denkt, der Prädator mag die Nubbins nicht.

In Magnus´ Arbeitszimmer reden Magnus und Will mit Sophie und berichten von den ersten Testergebnissen der Autopsie. Magnus gibt zu, noch nie eine derartige Hirnstruktur gesehen zu haben, wie die von Maurice McRae. Sie erklärt, sie habe in Sophies Blutprobe ähnliche biochemische Anomalien gefunden, wie in dem Blut des Großvaters, was Sophie große Angst einjagt. Magnus beruhigt sie, es sei noch zu früh, um etwas Konkretes sagen zu können und bittet um 24 Stunden Zeit. Sophie wird laut und wirft Magnus vor, etwas Wichtiges vor ihr zu verheimlichen, da sie in der ganzen Zeit ihrer Anwesenheit im Sanctuary noch niemand wirklich über die Tätigkeiten aufgeklärt hat. Wenn die Sanctuary-Mitarbeiter ihr so viel verheimlichen, warum sollte sie ihnen dann glauben? Magnus bittet Will, Sophie herumzuführen.

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Henry und Bigfoot füttern die Nubbins

Henry und Bigfoot stehen bei der Zelle der Nubbins und wollen diese mit Getreide füttern. Henry schiebt die Futterluke auf und Bigfoot stellt den kleinen Trog hinein. Bigfoot erwähnt, er habe noch nie ein Tier mit einem so großen Appetit gesehen und Henry fügt hinzu, dass dies auch auf ihren Sexualtrieb zu beziehen sei. Als er erneut niesen muss, meint Bigfoot, Henry solle lieber nicht länger als nötig in der Nähe der Nubbins sein. Henry erwidert, die Allergietabletten, die er einnimmt, würden nicht helfen und er hofft, dass die Nubbins nicht mehr allzu lange im Sanctuary bleiben würden.
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Will und Sophie begegenen Steve

Will führt Sophie durch einen Gang des Sanctuary und beteuert, dass er bei seinem ersten Rundgang ebenso betroffen war, als Steve in einem Morgenmantel an ihnen vorbeiläuft. Sophie erwidert, sie habe etwas geahnt bevor sie ins Sanctuary kam und postuliert, vielleicht habe ihr Großvater ihr ja seine Gabe gegeben. Will gibt zu bedenken, dass die Gefühle, die sie glaubte, von ihrem Großvater empfangen zu haben, schon immer ihre eigenen gewesen und er habe sie nur verstärkt. Plötzlich steigt Schwindel in Sophie auf und Will fordert sie auf, sich an einen zufällig herumstehenden Tisch zu setzen. Sie lehnt sich an die Tischplatte, als Will ihr dazu rät, diese Schwindelanfälle von Magnus untersuchen zu lassen. Doch Sophie scheint völlig weggetreten, ehe sie von der Aufregung der „neuen Kreaturen“ berichtet. Will zeigt ihr die Nubbins, die sich alle in ihre Camouflage zurückgezogen haben. Als Sophie näher tritt, erscheinen sie neugierig und sehen sie an. Will stellt erstaunt fest, dass sich die Nubbins zu Sophie hingezogen fühlen, als diese einen erneuten Schwindelanfall hat und sagt, sie wolle sich hinlegen.


Ashley und ihr Nubbin

Ashley hält den Nubbin als Haustier

Ashley hat sich in ihrem Zimmer ihren Haustier-Nubbin auf den Bauch gelegt und schmust mit ihm auf einer Chaiselongue in ihrem Zimmer, als Will anklopft und sie ihn hineinbittet. Er berichtet, sie haben die Nubbins zählen wollen und festgestellt, dass einer fehlte. Anscheinend hat Ashley das Haustier ohne die Zustimmung von Magnus entwendet. Sie gibt verträumt zu, sich nicht beherrscht haben zu können, während Will sie betrachtet. Sie fragt ihn nach der Uhrzeit und er scheint sich von einem anderen Gedanken losreißen zu müssen, tritt näher und antwortet, es sei fast zwei Uhr. Ashley ist verwirrt, sie müsse eingenickt sein oder so, da ihr Zeitgefühl sie wohl trübe, als der Nubbin auf ihrem Schoß ein fauchendes Geräusch Will gegenüber ausstößt. Erschrocken weist Ashley das Wesen in seine Schranken und erklärt ihm, Will sein ein Freund. Als sie es ausspricht, fühlt sie sich anscheinend unwohl und revidiert ihre Aussage: Will sei ein Mitarbeiter / Freund; mehr nicht, doch ihr Blick schweift unsicher von Will zum Nubbin. Will grinst amüsiert und fordert sie auf, den Nubbin zu den anderen zu bringen und Ashley nimmt diese Ablenkung nur zu gern an. Als sie aufsteht, um den Nubbin in den Käfig zurück zu tun, pinkelt dieser in hohem Bogen in Richtung Will und trifft dessen Hemd. Ashley verstaut den Nubbin schnell in der gläsernen Box, kann sich ein Lachen jedoch nicht verkneifen, als Will völlig angeekelt dasteht und nicht weiß, was er tun soll.
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Ashley verwirrt, Will schockiert: die Pheromone des Nubbin entfalten ihre Wirkung

Ohne darüber nachzudenken, eilt Ashley zu Will und knöpft das Hemd auf, als er sie perplex anstarrt, als könne er nicht glauben, was sie gerade tut. Sie bemerkt seinen Blick, der ihr jedoch unangenehm ist und fährt fort, das Hemd aufzuknöpfen, während er nur weiterhin erschrocken dreiblickt. Verunsichert wendet sich Ashley von ihm ab und holt einen Weidenkorb sowie ein Handtuch, während Will sich das durchnässte Hemd abstreift. Während er das Hemd in den Korb legt, beginnt Ashley die restliche Flüssigkeit mit dem Handtuch von Wills Brust zu tupfen, doch ihr Blick zeugt von anderen Intensionen als Hilfsbereitschaft. Auch Will blickt sie fasziniert an, ohne zu wissen, wie er sich verhalten soll, reißt sich zusammen und fragt sie, ob sie zufällig ein Herrenhemd parat hätte, als Ersatz für das verschmutzte. Sie drückt ihm das Handtuch in die Hände und geht zu ihrem Kleiderschrank, kann jedoch nur schwer ihren Blick von seinen Schultern wenden. Will sieht ihr hinterher, während er geistesabwesend seine Brust mit dem Handtuch betupft. Ashley kommt zurück und reicht ihm ein Hemd, während sie ihn beschämt fragt, ob sie ihm eine Frage stellen kann. Sie scheint verunsichert, als sie fragt, ob Will sich in letzter Zeit auch seltsam gefühlt habe, doch er scheint nicht zu wissen, was sie meint, während er sich das Hemd überstreift. Sie meint, seit sie auf dem Schiff sei, fühle sie sich seltsam und Will fragt, ob sie seither verwirrt sei. Dankbar geht sie auf die Vorlage ein und fragt, ob es ihm ähnlich ginge. Er stimmt zu, doch er scheint wieder mit den Gedanken woanders zu sein, als er ihr tief in die Augen blickt. Scheinbar völlig aus dem Zusammenhang gerissen erwähnt Ashley, dass sie manchmal ein wenig reserviert erscheint oder schnippisch ist, was Will dementiert, während er ihr noch immer fasziniert in die Augen blickt und abwiegelnd lächelt. Sie wolle nicht, dass er sie für undankbar oder unnahbar halte und tritt ein wenig näher, sodass nur noch wenige Zentimeter sie trennen. Will stimmt zu, doch sein Blick verrät, dass er kaum mehr hört, was sie zu sagen hat, als auch noch ein Stück näher tritt. Ein letzter Versuch der Beherrschung, als Will sich zur Seite dreht und blinzelt.
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Unter dem Einfluss der Nubbin-Pheromone kommen sich Will und Ashley näher

Seine neuen Kontaktlinsen machen ihm zu schaffen, da er sich noch nicht an sie gewöhnt habe und Ashley tritt wieder etwas näher, um die Lücke zwischen ihnen fast vollständig zu schließen. Sie beteuert, sie möge ihn wirklich gern, während er nur mechanisch zustimmen kann und sich ihr nähert. Sie fügt hinzu, sie möge ihn mit Kontaktlinsen, doch eigentlich ist das Gespräch schon längst zweitrangig, denn ihre Lippen nähern sich zu einem Kuss. Plötzlich fällt etwas um und beide schrecken auf. Der Nubbin hat sich aus der gläsernen Box befreit und ist verschwunden.

In der Zelle der restlichen Nubbins herrscht Aufregung, weil der entkommene Nubbin sich von außen durch das Absperrgitter und ein Lüftungsrohr frisst.

Bigfoot und Henry führen Magnus zu der Zelle der Nubbins, um ihr das Leck zu zeigen, aus dem die Flucht gelang.

Magnus und das restliche Team laufen durch die Flure und sie gibt strikte Anweisungen: das Gebäude wird abgeriegelt, sodass niemand rein oder raus kann. Henry entfernt sich und Will sowie Ashley folgen ihr weiterhin in ihr Arbeitszimmer. Magnus meint, falls die Kreaturen entkommen, ist es ein Fall für die Seuchenkontrolle. Ashley findet die Reaktion übertrieben, aber Magnus ist der Meinung, wenn die Reproduktionsrate weiterhin so hoch ist, könne man sich ja denken, wo diese Situation endet. Ob mit oder ohne Tarnung, geheim könne man sie nicht halten, das sei wohl das einzig Positive an der Sache. Will gibt zu bedenken, dass die Nubbins ihre natürliche Umgebung auch nicht überschwemmt hätten. Magnus stimmt zu auch schon daran gedacht zu haben, aber die gleiche Tarnung müsse nicht zwangsläufig eine Beziehung in der Nahrungskette darstellen. Sie überlegen, wie sie die Nubbins anlocken können und Ashley denkt an Nahrungsmittel. Bigfoot kommt herein und erzählt, dass die Speisekammer gelehrt wurde, bis auf ein Stück Gouda. Magnus ist entschlossen; sie gehen Gang für Gang durch und verwenden Fallen, Betäubungsmittel und alles was sonst noch nötig sei.

Henry lockt mit Gouda

Henry lockt mit einem Stück Gouda

Bigfoot kniet in einem Gang und leuchtet mit einer Taschenlampe in alle Ecken, derweil jagt Ashley in einem Kellergeschoss mit Schlingen. Henry versucht Nubbins in einer Luftröhre mit dem Stück Gouda anzulocken, als er einen der Wesen entdeckt. Als er niesen muss, greift der Nubbin ihn plötzlich an und beißt ihn in die Hand. Auf der Krankenstation wird Henry von Magnus untersucht. Sie muss ihn nach Tollwut untersuchen, da es möglich sein könnte, dass einer der Nubbins infiziert ist. Ashley sitzt daneben und beobachtet die Untersuchung besorgt. Doch sie meint, der angreifende Nubbin muss bis aufs Blut gereizt worden sei, ehe er Henry angriff. Henry wettert gegen die Nubbins und ein Streit entbrennt, weil Ashley die Wesen verteidigt. Magnus geht dazwischen; sie hätten keine Erfahrungswerte mit dieser Spezies und müssten den Angriff ernst nehmen. Um den Streit zu schlichten, fragt Magnus nach der Anzahl der eingefangenen Nubbins. Ashley und Henry geben peinlich zu, dass es lediglich drei Exemplare seien von vierzehn. Henry gibt zu, mehr gesehen zu haben.
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Magnus untersucht Henry, Ashley guckt amüsiert zu

Es könnte bereits ein neuer Reproduktionszyklus gegeben haben, er glaubte ein paar Würfe Neugeborene gesehen zu haben. Magnus betont die Wichtigkeit, die Nubbins endlich einzufangen. Sie bittet Henry im Hintergrund zu bleiben und nach einer technischen Lösung für das Problem zu suchen. Ashley braust auf, hoffentlich meinte Magnus damit nicht, die Nubbins zu töten. Magnus pariert; nichts wäre ihr lieber, als alle wohlbehalten in den Zellen zu sehen, doch immerhin sei es Ashleys mangelndes Urteilsvermögen, das sie in diese Situation brachte. Sophie unterbricht das Streitgespräch, indem sie an die Tür klopft und eintritt. Henry steigt von der Untersuchungsliege und verlässt die Krankenstation; völlig fasziniert von Sophie. Magnus fordert Ashley auf, sie und Sophie allein zu lassen und auch Ashley verlässt die Krankenstation, während Henry ohne ein Wort zu sagen erneut an der Tür vorbei schleicht, um einen Blick auf Sophie zu werfen. Sophie berichtet, dass Will ihr nahe legte, Magnus könne ihr mit den Schwindelanfällen und den Kopfschmerzen helfen. Magnus bittet um Erlaubnis, noch ein paar simple Tests machen zu dürfen. Sophie errät, dass Magnus damit Gehirnscans meint und scheint sich damit unwohl zu fühlen.
Henry Sophie

Henry ist unter dem Einfluss der Pheromone völlig fasziniert von Sophie

Sie zeigt Verständnis, falls die Tests länger dauern könnten, da sich ja offensichtlich eine Krise anbahnt, aber Magnus wiegelt ab; dies sei ein normaler Arbeitstag. Allen Mut zusammensammelnd, fragt Sophie nach der Todesursache ihres Großvaters. Magnus antwortet, es sei ein Hirnaneurysma gewesen und Sophie gibt zu bedenken, dass es ja früher hieß, sie und ihr Großvater hätten ähnliche Anomalien. Magnus beruhigt Sophie, zuerst wolle sie die Testergebnisse abwarten, bevor sie etwas voraussetzt.

Will und Ashley sind mit Schlingfallen in einem der Kellergänge und jagen Nubbins. Will erklärt seine Theorie, indem der einen männlichen Nubbin fangen will, um ihn zur Anlockung der Weibchen zu nutzen. Doch Ashley entgegnet, sie könnten auch ein Weibchen verwenden, um Männchen anzulocken. Will gibt zu bedenken, dass sie doch möglichst viele Nubbins einfangen wollen, die Junge gebären könnten, aber Ashley zieht die Theorie ins Lächerliche, bis Will sie zur Raison bringt, indem er sie indirekt darauf aufmerksam macht, dass sie ihn an flirtet. Sie reißt sich zusammen und die Jagd geht weiter.

Auf der Krankenstation hat Magnus gerade Sophies Gehirnscan beendet und versichert ihr, dass sie bei bester Gesundheit sei. Lediglich eine kleine Anomalie, ähnlich der ihres Großvaters, die sicher gutartig sei. Es handle sich um eine Gewebestruktur im vorderen Hirnlappen, ähnlich eines Nervenbündels, nicht wie ein Tumor. Es scheint eine Verbindung zwischen der Anomalie und dem Hypothalamus zu sein und würde zur nonverbalen Kommunikation dienen. Sophie reagiert schockiert, doch Magnus erklärt weiter, sie glaube, es handle sich hierbei um eine empathische Fähigkeit. Für sie deute das genetisch auf einen evolutiven Fortschritt hin. Sophie ist verunsichert, sie kannte die Gefühle zwischen ihr und ihrem Großvater und sie dachte, es läge an ihm, denn es passierte nur, wenn sie zusammen waren. Magnus führt an, er habe Sophies Gabe sicher wecken wollen, denn solch eine Andeutung stünde auch im Testament. Sophie überlegt, was sie für Fähigkeiten dank der Anomalie besitzt und Magnus antwortet, das zu entdecken sei ihre eigenen Aufgabe, aber das Sanctuary-Team würde gern helfen.

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"Geht´s dir gut?"

Will und Ashley haben einen Nubbin entdeckt und schleichen sich von hinten an. Mit einem beherzten Vorstoß fängt Will das Wesen mittels Schlinge und freut sich. Ashley trübt seine Freude, in dem sie in den angrenzenden Raum leuchtet: eine kleine Nubbin-Armee sieht zu ihnen herüber und irgendwie wirken sie bedrohlich. In Magnus´ Arbeitszimmer gesteht Will Magnus, dass die Anzahl der Nubbins explosionsartig angestiegen ist. Magnus erzählt, sie habe herausgefunden, dass die Nubbins Duftdrüsen besitzen, mit denen sie starke Pheromone abgeben. Will überlegt und meint, das erkläre auch ihren stark ausgeprägten Paarungsinstinkt. Magnus glaubt, die Pheromone wirken nicht nur auf die eigene Spezies und Will muss grinsen und scheint sich unwohl zu fühlen. Er fragt, ob sie glaube, dass die Pheromone auf Menschen Einfluss ausüben würden und Magnus lächelt süffisant.
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Magnus flirtet. "Unangenehm."

Ob es ihm genau das nicht aufgefallen sei, doch er muss schon wieder beschämt lachen, reißt sich zusammen und fragt quasi mit der letzten noch verbliebenen Beherrschung bevor er beschämt in den Erdboden sinkt, ob sie damit meine, ob er scharf sei. Mit einem süffisanten Lächeln auf den Zügen fragt ihn Magnus, ob sie ihn verlegen gemacht hat. Doch Will antwortet mit gespielter Souveränität, sie habe ihn neugierig gemacht. Magnus erwidert, den Spieß könne man auch umdrehen. Will lacht verlegen und scheint sich ein Mauseloch herbeizuwünschen, in dem er sich verkriechen kann.
Verbrannter Server

Nubbintoast im Server

Im Hauptserverraum arbeitet Henry an einer technischen Lösung des Nubbin-Problems, als die Bildschirme zu flimmern beginnen. Will tritt ein und fragt nach, was los sei. Henry erklärt, das Computersystem spinne herum, es gäbe Spannungsanstiege, Reboots. Henry tippt auf einen defekten Transformator, als es plötzlich zu einem Kurzschluss kommt, Funken sprühen und die Lichter erlöschen. Kurz darauf erstrahlen die Lichter wieder, doch es strömt Dampft aus der Richtung der Server. Henry klappt die Abdeckung weg und sie sehen zwei tote, verbrannte Nubbins, die den Kurzschluss wohl auslösten.

In Magnus´ Arbeitszimmer herrscht Aufregung. Magnus berichtet, es seien Nubbins in vier von fünf Infrastruktursystemen eingedrungen: Computer, Kühlung, Elektrizität und Luftreinigung. Einzig ins Wassersystem seien sie noch nicht vorgedrungen. Will ist der Meinung, dass es kein Unfall war, das Computersystem lahmzulegen, doch Ashley widerspricht. So schlaue seien sie nicht, doch auch Magnus hält diese Art Kampf, in der einige wenige geopfert werden, um dem Kollektiv zu nutzen, bei den Nubbins für möglich. Nun wird das Kollektiv das Überleben der Gruppe anstreben, mit allen Mitteln. Will stellt fest, dass sie nun nicht mehr alle Nubbins einzeln einsammeln können; sie brauchen einen neuen Plan. Magnus spricht den Prädator an, der noch immer in seiner Zelle des SHUs lebt. Ashley reagiert empört, doch Magnus plant bei ihm einen Peilsender anzubringen, um niemanden zu gefährden. Die Nubbins würden ins Freie strömen und könnten so gefangen werden. Doch Ashley verteidigt die kleinen Wesen noch weiter. Will meint, sie würden das natürliche Raubtier-Beute-Schema nachbilden, das bereits existiert, doch Ashley reagiert noch immer schnippisch. Magnus gibt zu bedenken, dass wenn die Nubbins mal den Weg außerhalb der Pforten des Sanctuary fänden, es eine katastrophale Plage gefräßiger Pelztiere gäbe.

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Henry betäubt den Prädator

In der Zelle des Prädators aktiviert Henry den subkutanen Verfolgungssender und packt diesen dann in das Betäubungsgewehr. Ashley übernimmt den Table-PC, während Magnus beruhigend ihre Hände auf das sedierte Tier gelegt hat. Henry ist sichtlich nervös, als er dazu tritt und das Gewehr hebt. Magnus bietet an, es selbst zu machen, aber Henry überwindet seine Angst und drückt ab.

An einem Fenster in einen der Korridore trifft Will auf Sophie und spricht sie an. Er wolle sich nach ihrem Befinden erkundigen und sie fragt, ob Magnus ihn die letzten Neuigkeiten erzählt habe. Sophie erzählt, Magnus habe ihr ein Biofeetback-Gerät an den Oberarm geschnallt, um zu erfahren, wann ihre Kräfte aktiv sind. Sie ist sichtlich verunsichert über die ganze Sache und fragt sarkastisch, ob er sich denn mit Freaks wie sie auskenne. Doch Will dementiert, als das sehe er sie nicht. Sie entschuldigt sich und gerade als Will sich für die seltsamen Umstände des biologischen Ernstfalles entschuldigen will, schlägt das Gerät an Sophies Arm aus. Plötzlich weiß sie, dass die Bestie, also der Prädator, erwacht. Will fragt sie, woher sie das weiß, doch sie weiß es nicht. Sie scheint irgendwie verlegen und zugleich froh zu sein. Will legt ihr ans Herz, den Gefühlen zu trauen, da sie etwas Besonderes seien. Doch Sophie ist sich weniger sicher: sie komme sich nicht besonders vor und wünschte diese Gabe niemandem. Will fragt, ob Sophie wissen könne, wo sich die Nubbins aufhalten und sie verneint. Aber sie könne ihre Angst fühlen, ebenso wie ihre Sehnsucht.

Henry und Nubbin

Henry entdeckt einen Nubbin

Henry bastelt im Hauptserverraum an etwas, niest und plötzlich fällt seine Aufmerksamkeit auf einen Nubbin, der völlig unbeeindruckt auf dem Tisch am Stanniolpapier eines aufgegessenen Müsliriegels knabbert. Vorsichtig und langsam bewegt sich Henry um den Apparat herum, schaltet ihn ein und sofort ist klar, dass es eine Art großer Staubsauger ist. Mittels der großen Düse gelingt es ihm, den Nubbin einzusaugen, der in einen gläsernen Kasten fällt. Als die Nacht hereinbricht, ist der Prädator soweit wach, dass er zur Jagd freigelassen werden kann. Magnus, Henry und Will stehen im Hauptlabor und verfolgen ihn visuell über die Videokameras auf einem Bildschirm und das Trackingsignal über einen PC. Magnus gibt via Funk Anweisungen an Team Eins, dass der Prädator die Nubbins von Abschnitt Fünf in Richtung Wohnkorridore treibe; sie sollen die Lüftungsschächte schließen. Ashley antwortet. Via dem Bildschirm sehen Magnus, Will und Henry angewidert zu, wie der Prädator einen Nubbin nach dem anderen frisst. Da er sich sehr schnell bewegt, haben sie ihn bald visuell verloren, weshalb Henry das Trackingsignal verfolgt. Der Prädator sei auf Level Fünf im nördlicher Korridor, doch Henry könne ihn noch nicht auf den Sicherheitskameras finden. Plötzlich schreckt Will von einem Geräusch auf, eine ganze Nubbin-Horde scheint durch die Schächte über ihren Köpfen zu hasten. Der Prädator selbst sei vor der Bibliothek stehen geblieben.
Praedator Sender

Der Sender, den der Prädator wohl selbst herausgerissen hat

Plötzlich schwanken die Lichter und Henry verkündet, es würde Strom im Hauptstromnetz verloren gehen. Magnus sagt, er solle auf andere Systeme umsteigen und Henry tut es; die Lichter sind stabil. Plötzlich geht das Licht komplett aus und Henry verkündet, die anderen Systeme seien auch ausgefallen. Magnus beauftragt Henry, alles in seiner Macht stehende zu tun, um wieder Strom zu beziehen und eilt mit Will aus dem Hauptlabor. Magnus und Will gelangen in den Korridor vor der Bibliothek und finden den Peilsender des Prädators inmitten eines Haufens Fleisch. Offensichtlich hat sich der Prädator den Sender selbst herausgebissen und ist dann in die Bibliothek gelaufen, denn die Blutspuren führen dort hin.
Toter Praedator

Die Nubbins haben den Prädator getötet

Sie sehen, wie der Prädator gerade einen Nubbin verspeist; er sieht sie an, dreht sich um und jagt weiterhin Nubbins. Sie folgen dem Prädator und hören weiterhin die Geräusche von gejagten Nubbins. Magnus gibt Will eine Waffe mit Betäubungsmunition, ehe sie sich anschleichen. Sie finden die Überreste des Prädators und ein paar Nubbins flüchten vor dem Licht der Taschenlampe. In Magnus´ Arbeitszimmer zündet Ashley gerade Kerzen für etwas Licht an, als Will mit Sophie eintritt und Magnus anspricht. Es sei falsch, anzunehmen, der Prädator würde die Nubbins im Regenwald unter Kontrolle halten. Doch Magnus entgegnet, auch Räuber werden manchmal zur Beute, wie beispielsweise Hyänen, die Löwen töten. Sie hätten die Kraft der Nubbins in so großer Zahl wohl unterschätzt. Noch mehr von den Nubbins hätten kein Erbarmen mit Menschen. Magnus fürchtet, sie hätten sich mit ihren Exekutoren eingesperrt. Will stellt fest, dass ihr Bienenstockverhalten nicht nur intelligent, sondern auch strategisch; sie werden eine Möglichkeit finden, nach draußen zu gelangen. Sie vermehren sich schneller, als sie eingefangen oder getötet werden können. Henry kommt mit Holzscheiten für Feuerwärme herein. Plötzlich fällt Will der Frachtraum der Lophelia wieder ein, in dem sie die zwei ursprünglichen Nubbins gefunden haben. Magnus erinnerte sich, es handelte sich um einen gekühlten Trockenraum, der entweder ausgestellt war oder nicht funktionsfähig. Weiter erklärt sie, dass kryogene Transporter seien nicht ungewöhnlich bei einem Forschungsschiff. Will erinnert sich weiter, die Temperaturanzeige stand bei etwa 50° Fahrenheit (entspricht etwa 10° C). Magnus postuliert, dass damit eine Verringerung des Metabolismus und damit ein geringerer Paarungszyklus erreicht werden sollte. Sie beauftragt Ashley gemeinsam mit Henry alle Feuerlöscher einzusammeln. Will gibt zu bedenken, dass Kälte zwar gut ist, aber wenn die Nubbins nicht nach draußen getrieben werden können, ist es doch eher ineffektiv. Sophie erlebt einen Schwindelmoment und weiß plötzlich, dass die Nubbins Kälte nicht mögen.
21 5kHz

Der Warnruf der Nubbins mit der Frequenz 21,5 kHz

Sie spürt Enge, Gefahr und Angst; die Nubbins senden Warnungen aus. Magnus wird hellhörig; sie möchte die Alarmfrequenz der Nubbins nachahmen. Falls eine Reproduktion des Alarms gelingt, könne man Sender metastrategisch platzieren, um die Nubbins hinauszutreiben und dann zu fangen.

Henry wird hinzugezogen und mit einem der eingefangenen Nubbins bekommt er heraus, dass das Notsignal auf 21,5 kHz läuft.

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Mit der Kälte der Kohlendioxidlöscher lassen sie die Nubbins erstarren

Magnus und Bigfoot laufen die Kellerkorridore entlang, sie trägt ein modifiziertes Megafon, er einen Kohlenstoffdioxid-Feuerlöscher. Henry und Sophie platzieren einen Sender an einem gelöschten Kamin und lenkt den Flut der Nubbins somit in den Gang. Bigfoot besprüht sofort alle Nubbins, die aus einem Luftschacht fallen. Am Ende eines anderen Luftschachtes stehen Will und Ashley und attackieren die Nubbins.

Alle Nubbins sind in einer sicheren Zelle eingesperrt, in die stetig kühlendes Gas einwabert. Alle sind ruhig.

Nubbins

Die Nubbins sind in ihrer kühlen Zelle ruhig

Sophie steht vor Magnus und Will und fragt, was jetzt mit den Nubbins geschehe. Magnus antwortet, da die niedrige Temperatur ihren Fortpflanzungszyklus verlangsamt hat, könnten sie ihre Tage friedlich verbringen. Sophie schmunzelt, die Kälte würde nicht gerade stimulierend auf die Nubbins wirken, aber Will meint, angeturnte Nubbins hätten ihnen den ganzen Schlamassel eingebrockt. Magnus lobt Sophie für ihren Mut, ihre Gabe mit ihnen zu teilen. Doch Sophie meint, Henrys Allergie sei ein besserer Detektor gewesen, als ihre Fähigkeit. Will macht ihr Mut, der Unterschied sei, Sophie selbst spüre nicht nur kleine Nubbins. Sie ist noch immer unsicher, was ihre Fähigkeit anbelangt. Magnus meint, sie wisse, was sich ihr Großvater für sie gewünscht habe und wiederholt ihr Hilfsangebot, Sophie zu führen, wenn das denn ihr Wille sei.

DialogzitateBearbeiten

 (Magnus, Will und Ashley stehen im Hauptlabor und sehen sich die Untersuchungsergebnisse der Hypercamouflage der neuen abnormen Wesen an.)
Ashley: Die „Nubbins“.
Will (blickt sie amüsiert an): Na? Muss ich erst fragen?



 (Ashley steht im Gen Pop bei den Nubbins, als Henry vorbeikommt.)
Ashley: Henry? Hast du schon meine Nubbins gesehen? (streckt grinsend ihre Brust heraus)
Henry (blickt irritiert und etwas panisch zu ihr, ehe er begreift, was sie meint) : Oh, du meinst die…?



 (Ashley und Henry stehen im Gen Pop bei den Nubbins und unterhalten sich über diese.)
Henry: Also ich gebe zu: „deine“ Nubbins wirklich ziemlich cool.
Ashley: Ja, die will man einfach nur drücken. (streckt grinsend ihre Brust heraus)
Henry (blickt sehnsüchtig an ihr vorbei zu den Nubbins und sagt nichts mehr)



 (Magnus läuft durch den Flur, nachdem sie die Flucht der Nubbins bemerkte, und gibt Anweisungen.)
Magnus: Das Gebäude wird abgeriegelt, niemand kommt rein oder raus.
Henry: Bedrohungslevel „Heiliger Mist“. Alles klar.



 (Will steht mit Magnus und Ashley in Magnus´ Arbeitszimmer und redet über Möglichkeiten, die entkommenen Nubbins einzufangen.)
Will: Wir müssen nur herausbekommen, was sie begehren. Abgesehen von anderen Nubbins.



 (Henry versucht einen Nubbin in einer Luftröhre anzulocken und spricht ihn an.)
Henry: Hey, kleiner Kerl. Ist ja gut. Hier für dich: ein Stück Gouda. Niemand wird dir ´was tun. (zückt seine Waffe. Als er niesen muss, wird er vom Nubbin angegriffen.) Ich hab gelogen! Ich werde dir ´was tun! (kommt noch einmal zurück.) Deine Mutter war eine Kanalratte!



 (Magnus untersucht Henry, nachdem er von einem Nubbin gebissen wurde.)
Magnus: Ich muss dich auf Tollwut testen. Es ist möglich, dass einer von den kleinen Nubbins infiziert ist.
Henry: Ist das nicht super-schmerzhaft?
Magnus: Ich werde dich nicht anlügen, Henry.
Henry: Nein, nein, ist okay. Bitte lügen Sie mich an!



 (Will und Ashley jagen in einem Kellergang nach Nubbins.)
Will: Also, ich habe folgende Idee: wir fangen einen männlichen Nubbin, benutzen ihn als Köder und warten, bis die Weibchen angeschwärmt kommen.
Ashley: Oder wir benutzen ein Weibchen als Köder und warten auf die Männchen.
Will: Aber wir wollen doch möglichst viele einfangen, die Junge gebären können.
Ashley: Als würden alle Mädchen weiche Knie wegen des richtigen Nubbins kriegen!
Will: (blickt sie irritiert an) Wie bitte? Der richtige Nubbin?
Ashley: Du weißt schon, klug, attraktiv, guter Sinn für Humor, tatkräftig, hat die selben Interessen, liebt Spaziergänge am Strand…
Will: (dreht sich zur ihr um und blickt sie verwirrt an) Geht es dir gut?



 (Magnus und Will stehen in Magnus´ Arbeitszimmer und unterhalten sich über die entkommenen Nubbins, deren Anzahl dramatisch ansteigt.)
Magnus: Ich glaube, ich habe herausgefunden, warum die Nubbins so ein beliebtes Hochzeitsgeschenk waren
Will: Warten Sie, nicht verraten! Man kann sie umtauschen?



 (Henry sitzt im Hauptserverraum, als die Monitore flimmern und Will eintritt.)
Will: Was ist los?
Henry: (deutet auf die Monitore) Wir haben Probleme.
Will: Du meinst, abgesehen davon, dass sie (die Nubbins) wie Popcorn aus der Maschine schießen?



 (Henry steht mit der überdimensional großen Düse einer Art Staubsauger im Hauptserverraum und hat gerade einen Nubbin in einen gläsernen Käfig gesaugt.)
Henry: Ich habe einen Sauger und ich habe keine Angst, ihn anzuwenden!



 (Magnus, Will und Henry stehen im Hauptlabor und verfolgen den Nubbin-Prädator, als alle Stromsysteme versagen und es dunkel wird.)
Henry: Frauen und schräge Vögel zuerst! Oh, nein! Das sind wir ja alle!

DiskussionBearbeiten

  • Als Magnus Henry auf Tollwut testen will, hat er Angst, weil es sehr schmerzhaft sein soll. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, weil es nur eine simple Blutuntersuchung ist. Die Impfung ist sehr schmerzhaft.
  • Bei der Diskussion um die Gerissenheit der Nubbins, die nach und nach alle Infrastruktursysteme lahmlegten, vergleicht Magnus das Verhalten mit dem eines Bienenstocks: „Drohnen werden geschickt, um den Bienenstock zu sichern.“ Drohnen sind die männlichen Bienen, deren einziger Lebenszweck es ist, junge Bienenköniginnen zu befruchten. Zudem besitzen sie gar keinen Stachel, mit dem eine Abwehr möglich wäre. Magnus meint eine (weibliche) Arbeiterin.

Einzelnachweise

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