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Kryptozoologie (griechisch „kruptos“ für versteckt oder verborgen; „zoon“ für Tier und „logos“ für Studie) kann grob mit „Studie der verborgenen Tiere“ übersetzt werden. Es ist ein Studienzweig der Kryptobiologie. Laut der International Society of Cryptozoology (ISC) wird die Begriffserklärung definiert als die Mögliche Existenz bekannter Tiere in Gebieten, in denen ihr Vorkommen weder in der Gegenwart noch in der Vergangenheit nicht vermutet wird, ebenso wie das unbekannte Überleben vermeintlich ausgestorbener Tierarten bis in die heutige Zeit oder jüngste Vergangenheit.

Als Begründer gilt der belgische Zoologe Bernard Heuvelmans in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung behandelt die Kryptozoologie keine Phänomene, Mysterien o. ä. und die Definition distanziert sich von dem Image der unirdischen oder paranormalen Zoologie. Auch Entitäten wie Werwölfe, Geister oder Vampire werden nicht behandelt. Es wird nach real existierenden, aber noch nicht entdeckten Tierarten gesucht und dabei werden auch historische Berichte sowie Aussagen von (Ur)Einwohner berücksichtigt. Einer der berühmtesten Beispiele hierfür ist die Entdeckung des Quastenflossers (mit zwei Arten: Latimeria chalumnae und Latimeria menadoensis), dessen Fossilien aus der Zeit vor ca. 409 bis 70 Millionen Jahre bekannt sind. 1938 und 1997 wurden die beiden rezenten Arten wiederentdeckt.

Nach dieser Definition ist beispielsweise der Pteranodon, der im London Sanctuary lebt, ein Kryptid.

EinzelnachweiseBearbeiten

Wikipedia

kryptozoologie-online

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