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Zwei Nubbins

Zwei Nubbins auf der Lophelia

Der Name "Nubbin" wurde von Ashley Magnus erfunden, doch bald vom ganzen Sanctuary-Team verwendet. Der eigentliche Name lautet Nubina atelerix.

Ihre äußere Form ist kugelrund, sie besitzen dreieckige Ohren und runde, gelbe Augen, die aufmerksam ihre Umgebung betrachten. Ihr dichtes Fell ist braun-grau-meliert und bedeckt den ganzen runden Körper bis auf die Ohren. Augenscheinlich besitzen sie keine ausgeprägten Extremitäten, doch ob sich unter dem dichten Fell noch rudimentäre Reste befinden, ist unklar. Ihre äußere Form bildet also ein perfektes Kindchen-Schema, sodass Menschen es unwillkürlich als „süß“ oder „niedlich“ empfinden. Sie geben leise, fast quietschende Töne von sich, können aber auch fauchen, wenn sie drohen wollen. Ihr intraspezifischer Warnlaut wird bei 21,5 kHz ausgestoßen; also im Ultraschallbereich, der vom Menschen im Allgemeinen nicht mehr wahrgenommen wird.

Das Besondere an den Nubbins ist ihre Fähigkeit der Hypercamouflage, die sie durchscheinend macht. Damit sind sie - je nach Umgebung - kaum bis gar nicht visuell erkennbar. Sie setzen die Camouflage bei Angst oder Aggression als Mittel zur Tarnung ein.

Ihr natürlicher Lebensraum ist der äquatoriale südamerikanische Regenwald. Sie sind seit langer Zeit den dortigen Ureinwohnern bekannt, die sie „Amorata“ nennen. Sie gelten dort als Bote der Fruchtbarkeit und einer reichen Ernte. Besonders beliebt sind Nubbins den Ureinwohnern als Hochzeitsgeschenk, weil sie angeblich das „eheliche Glück“ fördern. Die Einsetzung der Camouflage der kleinen Haustiere wird als Omen der Zwietracht gedeutet.

Sie besitzen einen natürlichen Prädator, der ihre Anzahl in einem Gleichgewicht hält (natürliche Räuber-Beute-Beziehung mit den üblichen Schwankungen in der Anzahl der Individuen). Der Prädator besitzt ebenfalls eine Hypercamouflage. Es ist anzunehmen, dass sich sowohl Nubbins als auch ihr Prädator olfaktorisch, d. h. über den Geruchssinn, wahrnehmen.

Nubbins

Kühlung reguliert den Metabolismus runter

Ihre Ernährungsweise ist omnivor. Sie fressen sowohl Getreide (siehe Fütterung durch Bigfoot), tierische Eiweiße (siehe Gouda, den Henry Foss anbietet) und alles, was die Vorratskammer des Old City Sanctuary sonst noch so bietet (Obst, Gemüse usw.). Ob sie in großer Zahl und unter Futtermangel aktiv jagen oder ob dies lediglich zum Schutze des Kollektivs stattfindet, um einen Prädator zu vernichten, ist unbekannt (siehe Tötung des Prädators). Auch ob sie Menschen zu Nahrungszwecken angreifen, ist unbekannt. Sie fressen Aas. Sie haben einen enorm hohen Appetit.

Ihr Verhalten ist im Allgemeinen friedfertig. Allein oder in einer kleinen Gruppe verhalten sie sich devot und setzen ihre defensive Tarnung – die Hypercamouflage - ein. Aber mitunter sind auch einzelne Individuen aggressiv, wenn ihnen etwas missfällt (siehe: Will wurde angefaucht, als er sich Ashley näherte; Henry wurde attackiert, als er einen Nubbin einfangen wollte). Ob diese Aggressivität jedoch im Zusammenhang mit anderen Gründen steht (zu geringe Testosteron-„Antwort“ von Henry bzw. Will, o. ä.,) ist nicht bekannt. Im Kollektiv sind sie einschüchternd und mitunter aggressiv. Sie zeigen strategisches Verhalten, um dem Kollektiv zu nutzen. Wie intelligent sie sind, ist unbekannt.

Ihre Physiologie ist einmalig. So zeigen sie nicht nur einen enormen Appetit, sondern auch eine enorme Wachstums- und Reproduktionsrate. Ein vollständiger Reproduktionszyklus benötigt etwa 24 Stunden bei Zimmertemperatur. Die Reproduktionsstärke liegt bei etwa 12 Jungtieren pro Wurf. Sie scheinen genetisch wenig divers zu sein oder Inzucht macht ihnen wenig aus (das Verwandtschaftsverhältnis der ursprünglichen Eltern ist unbekannt, aber alle darauf folgenden Paare sind Geschwister). Ihr Stoffwechsel ist temperaturabhängig. So lässt sich ihre Reproduktionsrate signifikant verringern, indem sie bei 50° Fahrenheit (etwa 10° C) gehalten werden. Obwohl sie Fell besitzen und eine effektive, runde Körperform aufweisen, scheinen sie also poikilotherme (also wechselwarme) Tiere zu sein, da sie ihre Körpertemperatur nicht oder unzureichend selbst regulieren können (Torpor oder eine Art Winterschlaf sind in diesem Zusammenhang unzutreffend, da sich Nubbins auch bei 10° C noch bewegen können).

Nubbins besitzen spezielle Duftdrüsen, mit denen sie Pheromone in die Umgebung abgeben. Diese Pheromone sind chemisch unspezifisch und wirken auch interspezifisch auf andere Lebewesen. Somit stimulieren sie den Sexualtrieb von Lebewesen, die zu endokrinen Wahrnehmungen fähig sind.

Nubbinbiss

Nubbinbiss an Henrys Arm

Das Gebiss der Nubbins ist ungewöhnlich und folgt keinen evolutiven Regeln. Die obere Zahnreihe besitzt ungewöhnlich fünf Inzisiven und je einen Caninus auf jeder Seite, die alle relativ gleich dick ausgeprägt sind. Die untere Zahnreihe besitzt vier Inzisiven und je einen Caninus auf jeder Seite, die ebenfalls alle relativ gleich ausgeprägt sind. Um einen Nutzen bei einem Biss zu haben, sind Caninen stets stärker ausgeprägt als die Inzisiven und es gibt stets die gleiche Anzahl Inzisiven. Der Zahnabdruck ist sowohl ungewöhnlich für Prädatoren, für Aasfresser, Omnivoren oder Herbivoren. Damit ist anhand des Zahnabdruckes keine eindeutige Ernährungszugehörigkeit feststellbar [1].

Einzelnachweise

  1. Episode 1x06 - "Die Nubbins"

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