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Die Existenz von Teslas Todesstrahlenwaffe ist bis heute umstritten. Angeblich habe Tesla im hohen Alter, im Jahre 1934, eine leistungsstarke Teilchenstrahlenwaffe entwickelt, die 10.000 Flugzeuge in 400 km Entfernung zerstören könnte. Angeblich habe er schon jahrelang daran gearbeitet. 1917 sei ihm ein Experiment in Colorado Springs misslungen, wodurch er auf die Möglichkeit einer Strahlenwaffe gestoßen sei. Doch erst 1935 erzählte er öffentlich von dieser Defensivwaffe, die alles in einem Umkreis von 300 km zerstören könnte. Der Name „Todesstrahlenwaffe“ war zu dieser Zeit durch Erzählungen (Krieg der Welten) und Comics (Superman) stark in Mode gekommen, sodass Tesla seine Erfindung vielleicht durch die Namenswahl mehr Bedeutung zukommen ließ.

Später behauptet Tesla, sein Transmitter würde 100 Mio. Volt Spannung mit einer Stromstärke von bis zu 1000 Ampere erzeugen können – eine hervorgerufene Explosion würde 10 Megatonnen TNT entsprechen. Durch diese drahtlose Energieübertragung könne man sogar Nuklearsprengköpfe per Funk aktivieren. Es ist nicht sicher, aber es wird vermutet, dass Tesla seine Todesstrahlenwaffe tatsächlich testen konnte: 1908 explodierte eine große Region in Sibirien, nahe des Tunguska-Flusses und mähte 2.000 qkm Kiefernwälder und unzählige Rentierherden nieder. Die Explosion konnte in einem Umkreis von 1.000 km gehört werden. Damals konnte keine Erklärung für die Explosion in der Größenordnung von 10 bis 15 Megatonnen TNT gefunden werden, da es keine messbaren Rückstände gab, die auf einen Meteoriteneinschlag hindeuteten. Moderne Forschungen zeigten jedoch, dass es sich wohl um einen Meteoriten aus Eis und Staub handelte, der keinen Krater und keine Rückstände hinterließ – doch sicher ist es nicht.

Tesla hielt vieler seiner Ideen und Erfindungen auf Papier fest, doch nach seinem Tod sind seine Papiere spurlos verschwunden. Angeblich habe die US-Regierung nach Teslas Tod dessen Besitz beschlagnahmt und akribisch untersucht, was das Rätsel um Teslas Geheimnisse nur noch größer erscheinen lässt. [1] [2]


Nikola Tesla hoffte für seine Todesstrahlenwaffe auf den Nobelpreis und hatte bereits eine Rede fertig. Dies erzählte er Dr. Helen Magnus, während sie in den Katakomben Roms auf der Flucht vor der Verbindung waren. Sie habe es ihm übel genommen, dass er die Pläne der Waffe an alle Alliierten Streitkräfte des Zweiten Weltkrieges weitergeben wollte. Tesla betont, dies habe aus Friedensgründen heraus geschehen sollen; wenn alle Kriegsbeteiligten über die gleiche, tödliche Waffe verfüge, würde zwangsläufig Frieden herrschen [3].

Dies ist eine Anspielung auf das Manhattan-Projekt; ein Forschungsprojekt unter der Leitung von J. Robert Oppenheimer und anderen führenden Wissenschaftlern, die durch die Schaffung der Atombombe das Ende des Zweiten Weltkrieges maßgeblich beeinflussten (durch die Tötung von 92.000 Japaner in Hiroshima und Nagasaki). Gleichzeitig ist es ein mahnendes Beispiel für die Inkompetenz der Menschheit und der Tatsache, dass Waffen niemals den Frieden sichern können.

Einzelnachweise

  1. Eine Seite über Nikola Tesla Teslasociety
  2. Artikel bei science-explorer Teslas Todesstrahlen
  3. 1x07 Die fünf Auserwählten

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